Stendal l Nach der 0:5-Klatsche beim Aufsteiger MSV Pampow, zeigte Lok Stendal vor 307 Zuschauern eine Reaktion und sicherte sich zumindest noch einen Punkt.

Chancen auf beiden Seiten

Der Platz im Stendaler Stadion Am Hölzchen war nicht gerade im besten Zustand, dennoch starteten beide Mannschaften flott ins Spiel. Die Berliner hatten einige gefährliche Momente, aber die erste gute Chance war auf Seiten der Eisenbahner zu registrieren. Martin Gödecke lief in Richtung Strafraum und es kam zu einem Zweikampf mit Keeper Tim Ehrenberg. Der Lok-Kapitän ging zwar zu Boden, aber Schiedsrichter Strübing stand gut und sah kein Foulspiel. Der Ball kam schließlich zu Niclas Buschke. Doch der Offensivspieler zögerte in der Box zu lange und wurde letztendlich geblockt.

Danach gab es einige gefährliche Aktionen auf beiden Seiten, die keinen Abnehmer fanden und die Partie beruhigte sich etwas. In diese Phase hinein fiel die Führung der Hauptstädter. Eine Flanke von Emre Demir brauchte Romario Hartwig am langen Pfosten nur über die Linie drücken – 0:1 (26.).

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Lok-Ausgleich vor der Pause

Das Gegentor zeigte bei der Schulz-Elf seine Wirkung. Die Stendaler brachten zunächst im Angriff nichts mehr zu Stande, überstanden diese Phase aber schadlos und glichen nach 39 Minuten zum 1:1 aus. Niclas Buschke wurde über links schön freigespielt, zog nach innen und einige Gegenspieler auf sich, legte den Ball quer auf Martin Krüger, der aus vollem Lauf das Leder zum 1:1 ins lange Ecke wuchtete.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff bot sich für Krüger die nächste Möglichkeit. Aber die Berliner klärten im letzten Moment die Hereingabe zur Ecke, die anschließend nichts einbrachte. Mit dem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Pause.

In die zweiten 45 Minuten starteten die Berliner sehr ambitioniert und kamen gleich zu drei dicken Möglichkeiten. Aber Lok-Keeper Bryan Giebichenstein war hellwach und verhinderte mit starken Paraden den neuerlichen Rückstand.

Nach dieser Anfangs-Offensive scheiterte Martin Krüger an Ehrenberg, der seinen Schuss noch um den Pfosten zur Ecke lenkte (54.). Aber nur eine Minute später war er geschlagen. Eine kurz ausgeführte Ecke auf Niclas Buschke, hämmerte die Nummer 7 zur 2:1-Führung ins Tor (55.).

Die Berliner waren um eine Antwort bemüht und gaben sie nur zehn Minuten später. Es war eine Kopie des 0:1. Eine Flanke von der rechten Seite landete bei Romario Hartwig, der erneut nur den Fuß hinhalten brauchte – 2:2 (65.).

Dabei blieb es dann auch. Für Lok Stendal war es bereits das siebente Unentschieden der Serie. Dadurch treten die Altmärker in der Tabelle weiter auf der Stelle.

Schulz fordert mehr Konsequenz

Lok-Trainer Jörn Schulz war nach dem Spiel dann auch nicht zufrieden: „Wenn ich zu Hause nach dem Ergebnis der letzten Woche mit 2:1 führe, dann muss ich das mit letzter Konsequenz verteidigen.“