Uchtspringe l Im Halbfinale des Altmark-Strom-Pokals der Stadtwerke Stendal hat sich Medizin Uchtspringe gegen den Kreveser SV am Ende 2:0 (0:0) durchgesetzt. Die Gänseberg-Kicker haben ihren Halbfinalfluch auch in dieser Pokalsaison nicht beenden können. Doch dazu Bestand aber die Möglichkeit.

Chancen für den Kreveser SV

Die erste Halbzeit waren die Kreveser überlegen und hatten, auch die einzigen der ersten 45 Minuten, die besseren Möglichkeiten. Einen Abschluss von Manuel Neumann und ein Freistoß von Tino Krüger waren in der Anfangsphase noch zu ungenau. Nach 17 Minuten versuchte es Paul Rosenkranz. Der schoss Medizin-Keeper Daniel Meinert genau in die Arme.

Bei den Gastgebern ging nach vorne wenig. Stürmer Marcel Brinkmann wurde viel zu selten in Szene gesetzt, um Gefahr auszustrahlen. Auf der anderen Seite wurde es wieder richtig gefährlich. Tino Krüger spielte mit einem Traumpass Manuel Neumann frei, der scheiterte aber am stark reagierenden Daniel Meinert (26.).

Erster Torschuss von Uchtspringe

Kurz danach hatte Uchtspringe seinen ersten Torschuss. Der Freistoß von Christoph Scheel stellte Torwart Björn Diezel vor keine große Herausforderung (29.). In der 38. Minute unterschätzte Björn Diezel einen langen Ball, doch Tino Krüger klärte im letzten Moment vor einem Uchtspringer. Danach ging es in die Halbzeit.

In die zweiten 45 Minuten starteten die Gastgeber deutlich besser und gingen mit ihrer ersten richtigen Chance in Führung. Erneut stand Björn Diezel im Mittelpunkt. Er faustete einen Ball nicht weit genug weg, so dass Marcel Brinkmann das Leder auf den langen Pfosten brachte, wo Christoph Scheel per Kopf einnickte – 1:0 (50.).

Uchtspringe baut die Führung aus

Der Gegentreffer traf den KSV bis ins Mark und sie brachten nur noch wenig auf den Rasen. Die Uchtspringer indes machten in der 72. Minute alles klar. Christoph Scheel wurde im 16er gefoult und es gab Strafstoß. Marcel Brinkmann trat an und traf zum entscheidenden 2:0, wobei Björn Diezel noch dran war.

In der Folge rannten die Gäste an, doch ohne einen wirklichen Plan zu haben. Die Zuspiele auf Manuel Neumann oder Christian Rosenkranz waren nicht präzise genug.

In der Nachspielzeit gab es noch einmal Strafstoß für Medizin. Doch Manuel Stoppa scheiterte an Björn Diezel. Das wäre auch des Guten zuviel gewesen. Somit blieb es beim 2:0-Sieg der Gastgeber.