Uchtspringe l Der SV Medizin Uchtspringe hat sich mit einem beeindruckendem 6:0-Heimsieg die Tabellenführung geholt. Fünffacher Torschütze war Marcel Brinkmann.

Galavorstellung von Uchtspringe

Vor allem in Halbzeit zwei war das eine Galavorstellung der Mediziner. Sie führten die Gäste vom TuS Wahrburg phasenweise vor und stießen sie von der Tabellenspitze. Der Erfolg hatte in diesem Fall einen Namen: Marcel Brinkmann. Er schoss fünf der sechs Uchtspringer Tore, davon machte er in der zweiten Halbzeit einen lupenreinen Quadtrick. Das kommt selbst im Kreisfußball nicht so oft vor.

Die Wahrburger machten es den Platzherren in der zweiten Halbzeit aber auch zu leicht. Die Abwehr um Marcel Werner und Keeper Philipp Gebert konnte einem Leid tun.

TuS Wahrburg steht hoch

Selbst als die Partie verloren war, standen die Gäste hoch und rückten von ihrer offensiven Ausrichtung nicht ab. Das war ein gefundenes Fressen für den pfeilschnellen Brinkmann, der nicht zu stellen war und, nach einigen vergebenen Chancen in Halbzeit eins, traf wie eine Maschine.

In der ersten Halbzeit dauerte es einen halbe Stunde, bis die Partie fahrt auf nahm. Beide Mannschaften hatten Respekt und versuchten, in den Strafraum zu kommen. Das gelang dreimal Brinkmann, der aber noch zu ungenau abschloss. Der Büchsenöffner war dann ein langer Freistoß, fast von der Mittellinie, den Max-Marten von Stachelski trat. Der Ball sprang durch den Strafraum und Manuel Stoppa drückte ihn über die Linie.

Doppelschlag von Brinkmann

Den nächsten Angriff der Wahrburger fingen die Mediziner ab und schickten Brinkmann, der jetzt traf. Mit dem Doppeschlag ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit traf Brinkmann nach zwei Minuten erneut, das war die Entscheidung. Brinkmann schlug noch dreimal zu und genoss seinen Nachmittag.

Wahrburg hat gute Möglichkeiten

Wahrburg kam zum Ende der Partie noch zu einigen guten Möglichkeiten, verpasste aber den Ehrentreffer.

Uchtspringes Trainer Lars Reifke sagte nach dem Spiel: „Wir haben uns richtig gut vorbereitet und auch richtig gut gespielt. Das war heute eine astreine Mannschaftsleistung. Wahrburg hatte zwei, drei Chancen. Man hatte nie das Gefühl, dass was anbrennt. Marcel schießt fünf Tore, aber die schießt er nur, weil die Mannschaft so toll gearbeitet hat.“