Stendal l Am Sonnabend fanden die Kreipokalendspiele der E-, D- und B-Junioren statt. Zunächst spielte die E-Jugend von Post SV Stendal gegen den Möringer SV, die auf ihrem Weg ins Finale den 1. FC Lok Stendal eliminiert hatten. Eine Altersklasse höher trafen Germania Tangerhütte und Loks Reserve aufeinander. Bei den B-Junioren hieß die Finalpaarung SV Eintracht Lüderitz gegen den Osterburger FC.

E-Junioren

Post Stendal - Möringer SV 0:3

Die Möringer belegten in der Kreisliga Rang zwei, während Post den siebten Tabellenplatz einnahm. Möringen war aufgrund von dieser Ausgangslage leichter Favorit. Das Team von Michael Meinelt wurde dieser Position auch schnell gerecht und ging in der achten Minute durch Felix Meinelt in Führung. Noch war für die Gastgeber nichts verloren, doch Möringen ließ defensiv nichts anbrennen. In den letzten zehn Minuten der Partie waren es dann erneut die Möringer, die Druck machten. Felix Meinelt traf erneut und machte somit sieben Minuten vor Abpfiff alles klar. Als in der 49. Minute das 0:3 fiel, stand Möringen als Kreispokalsieger der E-Junioren fest.

D-Junioren

Germania Tangerhütte - Lok Stendal II 1:11

Zwischen Lok und Tangerhütte herrschten schon vor der Partie klare Verhältnisse. Nach einigen Startschwierigkeiten zeigte die zweite Mannschaft von Lok, die als Landesligist klarer Favorit war, ihre Stärke. In der 20. Minute fiel das 0:1 und bis zur 27. Minute hatten die Lok-Kicker auf 0:3 erhöht. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kamen die Tangerhütter zwar zum Anschlusstreffer, doch im zweiten Durchgang begann Lok richtig aufzudrehen. Innerhalb der ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit hatte Lok bereits auf 1:7 erhöht. Die Partie war entschieden aber die Stendaler hatten noch nicht genug. Sie schraubten das Ergebnis bis zum Abpfiff noch auf 1:11 hoch und erspielten sich so souverän den Pokalsieg.

B-Junioren

Eintracht Lüderitz - Osterburger FC 1:2

In der ersten Halbzeit verlief das Spiel sehr ruhig und ereignisarm. Die Teams zeigten Respkt voreinander und die Partie lief zwischen den Strafräumen ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Osterburg den Druck und ging in letzter Minute durch Moritz Noack in Führung. Im zweiten Durchgang wurde Lüderitz offensiver und aggressiver. Kahder Mohamed traf in der 47. Minute zum 1:1. Osterburg ging allerdings erneut in Führung. Arne Schlemmer traf nach 65 Minuten zum finalen 1:2. Lüderitz musste zudem ab der 75. Minute in Unterzahl spielen, da der Torschütze Khader Mohamed gelb-rot sah und vom Platz musste. Osterburg gewann somit eine wenig spektakuläre aber spannende Finalbegegnung mit einem knappen 1:2.