Osterburg l Das sind zwar nur zwei Ränge hinter der Platzierung aus dem Spieljahr 17/18, doch die Göthe-Elf hat 20 Punkte weniger geholt.

Waren die Biesestädter in der Vorsaison fast bis zum letzten Spieltag im Aufstiegskampf, so hielten sie sich in dieser Spielzeit immer in der Region auf, wo sie letztlich auch gelandet sind, mussten teilweise sogar etwas nach unten blicken. Der Start war nicht optimal. Gegen Tangerhütte wurde noch eine 3:1-Führung hergeschenkt – Endstand 3:3. Nach einem 3:1 in Grieben folgten zwei Niederlagen gegen Salzwedel und Tangermünde. Wozu der OFC im Stande ist, wurde beim 2:1 gegen Wahrburg gezeigt.

Niederlagenserie in der Hinrunde

Danach zeigte die Kurve nach unten, zumindestens was die Ergebnisse anging. Es gab vier Pleiten in Folge. Dieser Trend wurde mit einem 2:0 gegen Beetzendorf gestoppt. Mit Potzehne wurde ein weiterer Gegner von unten besiegt. Danach unterlag die Goethe-Truppe aber gegen Arneburg. Zum Schluss der Hinserie folgte der 1:0-Derbysieg in Krevese.

Der Rückrundenstart verlief ähnlich dem Beginn der Serie mit zwei Remis in Tangerhütte und Sieg über Grieben. Dann gab es eine komplett schwarze Serie. Nur ein Remis aus sieben Spielen. Dies gelang gegen Uchtspringe. Gegen die Konkurrenz von oben wurde ausnahmslos verloren. Das ruhige Fahrwasser wurde erst wieder erreicht, als die Kellerkinder Beetzendorf und Potzehne deutlich geschlagen wurden. Positiv war sicher auch der zweite Erfolg über Krevese am letzten Spieltag.

Göthe mit kritischen Worten

Der scheidende Trainer Ronald Göthe meinte: „Wir hatten immer etwas Spielpech, waren meist nicht schlechter als der Gegner. In der Abwehr waren wir nicht gut, haben durch einige unerklärliche Sachen Punkte hergeschenkt. Dazu kamen Ausfälle und Abgänge. Die Trainingsqualität hat gelitten, weil nur wenige durch Arbeit und Studium trainiert haben. Es war schon eine schwere Saison.“