Berlin/Stendal l Die Partie wird um 14 Uhr auf dem Rasenplatz in Berlin (Sömmeringstraße) angepfiffen. Leiter des Spiels ist Benjamin Seidl (FC Sachsen Steinpleis-Werdau). Er wird assistiert von Dirk Meißner und Michael Rehm.

Schon ein Blick auf die Tabelle zeigt die Wichtigkeit dieser Partie für beide Mannschaften. Stendal ist mit 18 Punkten zwar Zwölfter, aber der Schein trügt. Charlottenburg (Platz 14/16 Punkte) kann die Rolandstädter bei einem Heimsieg überflügeln. Das wollen die Stendaler natürlich mit aller Macht verhindern.

Lok reist mit Selbstvertrauen an

Dafür spricht ihre zuletzt gute Bilanz. Aus den vergangenen drei Spiele gab es fünf Punkte (ein Sieg, zwei Unentschieden), so dass die Altmärker mit viel Selbstbewusstsein in die Hauptstadt reisen dürften.

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Aber auch die Gastgeber imponierten zuletzt mit einem ordentlichen Saisonverlauf. Es gab nach zwei Unentschieden in der Vorwoche einen doch etwas überraschenden 2:1-Sieg bei der Reserve des FC Hansa Rostock. Damit sind die Charlottenburger wieder mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt.

Noch stehen die Berliner aber auf einem gekennzeichneten Abstiegsplatz.

Partie ist richtungsweisend im Abstiegskampf

Somit kann man am Sonntag schon von einem Sechs-Punkte-Spiel sprechen. Im Hinspiel gab es ein 1:1.

Es ist zwar für Lok ein Auswärtsspiel, aber davor ist Stendals Jörn Trainer Schulz nicht bange.

„Wir haben zuletzt tolle Auswärtsspiele gemacht“, erklärte er auf der Pressekonferenz in der Vorwoche nach dem Neustrelitz-Spiel. Er denkt dabei sicher auch an den 3:0-Erfolg in Ludwigsfelde.

Auch der Punkt in der Vorwoche gegen Neustrelitz gibt allen Grund zum Optimismus: „Wir haben uns diesen Punkt verdient. Mit dieser Leidenschaft können wir in die nächsten Wochen gehen“, sagte der Stendaler Coach unmittelbar nach der Begegnung.

Drei Stammspieler fehlen

Fehlen werden bei Lok Stendal am Sonntag Steven Schubert (privat), Patrick Baudis (krank) und Sebastian Hey (verletzt, Meniskus).

Spiele des NOFV noch nicht abgesagt

Im Landesverband von Sachsen-Anhalt sind zwar alle Fußball-Partien bis auf Kreis­ebene abgesagt, aber nach jetzigem Stand nicht in der Oberliga des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NOFV).