Stendal l Die SG Walsleben/Rochau unterlag beim Magdeburger FFC II 1:4.

Sax. Tangermünde - Wernigeröder SV RW

Eigentlich hatten die Gastgeberinnen vor der Partie mit dem ersten Saisonerfolg gegen das Schlusslicht geliebäugelt. Doch die Elbestädterinnen erwischten keinen guten Tag. Gegen einen sehr robust auftretenden Gegner, ließ sich Saxonia etwas beeindrucken. Renata Sidiropoulos brachte Wernigerode nach acht Minuten in Führung. Darauf hatte Tangermünde noch eine recht schnelle Antwort. Lisa Stüfen erzielte wenig später das 1:1. Auch in der Folge war das Heimteam noch ordentlich in der Begegnung drin, was aber keine weiteren Treffer einbrachte.

Vor der Pause schlugen die Harzerinnen wieder zu. Michelle Wesemann traf zunächst zum 2:1. Eine Minute vor dem Wechsel legte Katharina Mehle zum 3:1 nach. Von diesem Schock erholten sich die Altmärkerinnen nicht mehr. Es gab zwar noch im zweiten Abschnitt ein paar Gelegenheiten, um den Anschluss zu finden. Aber spätestens nach dem 4:1 in der 70. Minute durch Janine Karsten war das Match entschieden. In der Nachspielzeit betrieb Lisa Stüfen noch Mal etwas Kosmetik. „Das war ein gebrauchter Tag. Wir waren personell nicht so gut aufgestellt und die Mädels haben einfach nicht so recht ins Spiel gefunden“, meinte Coach Sven Bongartz. Tangermünde hat nun 14 Tage Zeit, um die Wunden zu lecken. Nächste Woche sind die Elbestädterinnen spielfrei.

Statistik

Sax.Tangermünde - Wernigeröder SV RW 1:4 (1:1)

FSV Saxonia Tangermünde: Lubach, Bongarz, Reuscher, Lemke, Laurich, Stüfen, Ebeling, Sorge, Ebeling, Engelke (74. Koch), Riemer (81. Ebeling)

Torfolge: 0:1 Sidiropoulos (8.), 1:1 Stüfen (12.), 1:2 Wesemann (37.), 1:3 Mehle (44.), 1:4 Karsten (70.), 2:4 Stüfen (90.+1.).

Magdeburger FFC II - SG Walsleben/Rochau

Die Gäste starteten optimal ins Spiel und gingen durch Sophia Voigtländer in Führung. Weitere Möglichkeiten wurden liegen gelassen und die MFFC-Reserve nutzte einen Fehler zum 1:1-Ausgleich. Im zweiten Abschnitt drehten die Gastgeberinnen das Spiel zu ihren Gunsten. „Wir haben, wie auch in den letzten Spielen, nicht das nötige Glück vor dem Tor. In Magdeburg sind wir ins Hintertreffen geraten und wurden im weiteren Verlauf, aufgrund unserer dann offenen Spielweise, vom Gegner ausgekontert. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf definitiv nicht wider. Mit dem Einsatzwillen und dem Kampfgeist meiner Mannschaft bin ich dennoch zufrieden. Wir müssen uns nur in Zukunft dafür auch mal belohnen“, sagte SG-Trainer Kevin Krombholz.

Magdeburger FFC II - SG Walsleben/Rochau 4:1 (1:1)

SG Walsleben/Rochau: Becker, Rählert (78. Wienholt), Schornick, Dehnbostel, Kölsch, Vorlop, Riep (62. Schmidt), Voigtländer, Prycia, Meyer, Groß (80. Neumann)

Tore: 1:0 Voigtländer (16.), 1:1 Herber (38.), 2:1 Herber (55.), 3:1 Ziegler (75.), 4:1 Massek (80.)