Bismark l Im Sitzenspiel der Fußball-Kreisoberliga ist die SG Bismark II/Kläden 3:1 über den Schinner SV Eintracht erfolgreich gewesen. Die Gastgeber gewannen letztlich verdient, dank ihrer Effektivität im Abschluss.

Schinne hat mehr vom Spiel

Vom Spiel hatte über weite Strecken die Eintracht mehr. Die Gäste mussten aber in der Abwehr reichlich umbauen. Dies nutzten die Hausherren mit einem guten Angriff zur Führung von Daniel Grützmacher. Die Freude darüber sollte nicht lange anhalten.

Nach einer Einzelaktion von Kevin Assmann landete der Abschluss im Giebel zum 1:1. Schinne blieb die aktivere Mannschaft. Kurz vor der Pause gab es die Doppelchance. Zunächst scheiterte Noah Saeg. Im Nachsetzen ließ Raphael Maciejewski die Möglichkeit zur Führung liegen. Kurz darauf bekam Maciejewski eine weitere Gelegenheit, die die Platzherren gerade noch blockten.

Weiterer Nadelstich

Zu dem Zeitpunkt setzte Bismark II/Kläden überraschend einen weiteren Nadelstich. Erneut hatte Daniel Grützmacher wenig Mühe, um zum 2:1 zu vollenden.

Nach dem Seitenwechsel wollte die Eintracht der Begegnung noch einmal eine Wende geben. Kevin Assmann bekam nach einem Fehler von Keeper Bauer die Kugel aus spitzem Winkel nicht über die Linie.

Abseitstor zählt nicht

Anschließend setzte sich Kevin Assmann erneut hervorragend durch, bediente Noah Saeg, der knapp verzog. Die Gastgeber spielten ansonsten die Partie weitestgehend konzentriert runter, jubelten über ein weiteres Tor, das wegen Abseits nicht zählte.

Schinne kam zur nächsten Chance nach einer Ecke. So langsam lief aber den Gästen die zeit davon. Nach 77 Minuten hatten die Gäste die nächste Möglichkeit, noch einen Treffer zu setzen.

Entscheidung im Gegenzug

Michael Mauer bediente Kevin Assmann, der aber das Objekt der Begierde an dem vor ihm stehen Torwart Bauer nicht vorbei bekam. Die Entscheidung gab es im Gegenzug. Die Gastgeber spielten sich geschickt durch. Erik Bartsch haute das Leder humorlos unter den Querbalken zum 3:1.

Die Partie war entschieden. Die Heimelf hatte dank effektiver Verwertung am Ende gewonnen.