Stendal l Tabellenführer Medizin Uchtspringe hat dabei eine einfache Heimaufgabe zu lösen. Die Reifke-Elf ist Gastgeber für das Schlusslicht SV Lok Jerichow. Zum einzigen ostaltmärkischen Derby empfängt Saxonia Tangermünde Aufsteiger Rossauer SV. Auf die Flora zur Eintracht aus Salzwedel geht es für Rot-Weiß Arneburg. Alle drei Spiele werden Sonnabend 15 Uhr angepfiffen.

Tabellenführer empfängt Schlusslicht

Medizin Uchtspringe ist in der Vorwoche überraschend aus dem Kreispokalwettbewerb ausgeschieden, kann sich nun voll auf die Liga konzentrieren. Dennoch war die Enttäuschung für die erfahrene Mannschaft groß. Mit dem Schlusslicht aus dem Jerchiower Land hat das Team um Trainer Lars Reifke eine lösbare Aufgabe vor Augen. Die Gäste haben mit 36 Gegentoren den zweitschlechtesten Wert der Liga und der dürfte, wenn Torjäger Marcel Brinkmann seine Ladehemmung aus dem Pokalspiel abgelegt hat, weiter ansteigen.

Nur vier Punkte trennen im Klassement Eintracht Salzwedel und Rot-Weiß Arneburg. Die Jeetzestädter sind noch ungeschlagen und wollen es auch nach dem 8. Spieltag bleiben. Aber da werden die Elbestädter etwas dagegen haben und den Gastgebern eine ordentliche Leistung entgegenbringen. Die müssen aber auf ihren Kapitän Michael Winkelmann verzichten, der sich im Pokal einen Nasenbeinbruch zuzog. Des weiteren fällt auch Arneburgs Top-Torjäger Markus Becker für länger aus. Dennoch sind die Rot-Weißen in der Lage, gegen die Eintracht etwas mitzunehmen, auch wenn sie am letzten Landesklasse-Spieltag ihre erste Niederlage einstecken mussten.

Tangermünde empfängt den Rossauer SV

Eine hammerharte Aufgabe steht dem Rossauer SV bevor. Er muss beim FSV Saxonia Tangermünde antreten und den 23-Tore-Sturm Alexander Klitzing/Rosario Schulze im Auge behalten. Da kommt es auf eine stabile Defensive an.

„Wir werden in der Abwehr noch mehr gefordert sein und mehr ohne Ball laufen müssen“, weiß RSV-Coach Christian Schulze bereits jetzt schon, was auf sein Team draufzukommt. Da bleibt zu hoffen, dass sich die Niederlage in Grenzen hält.

„Es ist aber auch eine sehr reizvolle Aufgabe gegen eine tolle Mannschaft, auf die wir uns freuen“, findet Schulze auch etwas Angenehmes gegen den Favoriten zu spielen.

Saxonia in der Favoritenrolle

Für die Kaiserstädter um Trainer Steffen Lenz stellt sich nicht die Frage wie hoch sie siegen, sondern „wir sollten uns darauf konzentrieren, das Spiel zu gewinnen“, erklärt Lenz. Und das werden sie auch müssen, „denn Rossau ist ein unbekannter Gegner der mit viel Leidenschaft und Zweikampfstärke versucht uns zu bespielen. Sie sind, denke ich, jetzt in der Liga angekommen“, schätzt Lenz den kommenden Gegner ein. Dennoch dürfte einem Angst und Bange um den RSV werden, wenn die Tangermünder ihre Qualitäten die sie in den letzten Wochen auf den Platz gebracht haben, abrufen werden. Da gab es nämlich unter anderem Ergebnisse wie 9:0, 11:0, 8:0, 4:0 und zuletzt ein 8:0 im Altmark-Strom-Pokal in Schönhausen.

Personell hat Lenz bis auf Martin Doerjer seinen kompletten Kader zur Verfügung.