Stendal l Mit einem Heimspiel gegen den FC International Leipzig beginnen für die Kicker vom 1. FC Lok Stendal am Sonntag ab 14 Uhr die sogenannten „Englischen Wochen“. Gleich sieben Punktspiele sind von den Altmärkern innerhalb von 20 Tagen zu absolvieren.

International Leipzig klarer Favorit

Die Gäste aus der Messestadt sind gegenwärtig mit 46 Punkten und einem Trefferverhältnis von 47:15 Zweiter des Oberliga-Klassements und damit am Sonntag im Stendaler Stadion Am Hölzchen der klare Favorit.

Stendals Team ist derzeit mit 24 Zählern Zehnter der Tabelle und muss versuchen, auch einem Team wie Inter Leipzig Punkte abzuluchsen.

Mehr Mannschaften könnten absteigen

Denn: Auf Grund der Konstellation in höheren Ligen ist zu erwarten, dass nicht nur drei, sondern mehr Mannschaften in den Abstiegsapfel beißen müssen.

Bislang ist Merseburg Tabellenletzter (11 Punkte). Direkt davor stehen Kamenz (16) und Barleben (20). Davor befinden sich mit dem VfB Krieschow, Wismut Gera und Union Sandersdorf gleich drei Mannschaften, die über je 23 Punkte verfügen. Für die Altmärker mit ihrem einem Zähler mehr ist es also richtig eng geworden.

Inter Leipzig gewinnt das Hinspiel

Inter Leipzig hatte das Hinrunden-Match gegen die Stendaler Mannschaft in der Heim-Spielstätte in Torgau dominiert und mit 2:0 gewonnen (Tore: Gümüstas und Hovi).

„Inter ist eine Mannschaft, die mit sehr großer Schnelligkeit operiert und die Umschaltphasen in beiden Richtungen sehr gut umsetzt. Darüber hinaus ist sie halt enorm torgefährlich“, schätzt Lok-Trainer Sven Körner den Kontrahenten des Sonntags ein.

Lok Stendal will punkten

Sein Plan ist es jedoch, mit seiner Mannschaft gegen den Favoriten voll dagegen zu halten und in dieser sicherlich sehr schwierigen Begegnung zu punkten: „Wir wollen uns keineswegs verstecken, sondern mit Wucht dagegen halten.“

Dabei hat er erneut mit personellen Problemen zu kämpfen. Die Spielfähigkeit einiger Lok-Akteure ist gefährdet. Offensivspieler Benedikt Nellessen, der schon in der verlorenen Begegnung bei Schott Jena wegen muskulärer Probleme nicht mitwirken konnte, ist auch weiterhin angeschlagen.

Trainingsabbruch wegen Zerrung

Auch bei Abwehrakteur Martin Gebauer gibt es bezüglich eines Einsatzes am Sonntag gegen Leipzig ein größeres Fragezeichen. Er musste am Dienstag wegen einer Zerrung das Training abbrechen.

Mit Steven Schubert, der gewöhnlich im defensiven Mittelfeld agiert, ist ein dritter Spieler gesundheitlich angeschlagen. Er klagt über eine Knöchelverletzung.

Nachholspiel gegen Askania Bernburg

Die nächste Begegnung tragen die Altmärker bereits am Mittwoch aus. Erneut steht ein Heimspiel ins Haus. Dann ist ab 18.30 Uhr die Mannschaft von Askania Bernburg der Kontrahent der Lok-Mannschaft.

Schiedsrichter der Partie im Stendaler Stadion Am Hölzchen ist am Sonntag Frank Hinze.