Bismark l Der TuS Bismark ist mit einem 2:0 nach Verlängerung über Staßfurt in die nächste Runde vom Fußball-Landespokal gezogen.

Viele Chancen ungenutzt

Die Zusatzzeit hätten sich die Altmärker ersparen können, gab es doch genügend Chancen, um vorher zu gewinnen. Die erste knappe halbe Stunde ging an den Gast, wobei es nicht eine gefährliche Szene gab. Dann fingen sich die Hausherren. Ein abgefälschter Schuss von Mayer, so wie Sikulskyi, der bei einem Eckball das Leder in eine Spielertraube schoss, waren die ersten gefährlichen Ansätze.

Dann kamen die Minuten von Neuzugang Troickis. Zunächst fehlte bei einem Freistoß des Letten die Schärfe, um Torwart Janich ins schwitzen zu bringen. Dann fegte Troickis über links durch bediente am Fünfer Robert Schmidt, der die Kugel aber am Kasten vorbei schob. Schließlich ging ein weiterer Schuss von Troickis genau auf den Torwart. So hieß es 0:0 zur Pause.

Chance in der Nachspielzeit

Bismark blieb nach dem Wechsel Chef auf dem Rasen. Ein Freistoß von Grempler ging einen halben Meter drüber. Zudem fand der nimmermüde Schmidt zweimal nicht den Abschluss. Die nächste dicke Chance folgte nach einer Stunde. Grempler versuchte es aus spitzem Winkel, scheiterte am Keeper. Hohmann brachte auch den Nachschuss nicht ins Netz. Schließlich zischte ein Schuss von Scherer drüber. Fünf Minuten vor Schluss schlenzte Scherer, ein Kopf der Gäste verhinderte das sichere Tor. So wäre fast der Schuss nach hinten los gegangen. In der Nachspielzeit traf Staßfurts Horstmann den Querbalken.

Auch in der Verlängerung vergab Schmidt die nächste Chance. Schließlich wurde der eingewechselte Trainer Grabau im Strafraum gelegt. Gremler verwandelte zum 1:0 (99.). Grabau machte in der zweiten Hälfte den Sack zum 2:0 zu.

TuS Bismark: Kannenberg - Troickis, Sikulskyi, Gagelmann, Lange, Schreiber (46. Scherer), Mayer (83. Grabau), T. Motejat, Grempler, Hohmann, Schmidt.

Torfolge: 1:0 Grempler (99./FE), 2:0 Grabau (107.).