Bismark l Gegen Kreisoberligist KSG Berkau gab es ein klares 9:0.

Rämke trifft sehenswert

Nach kurzer Anlaufphase stimmte die Justierung bei den Hausherren. Das Leder lief meist mit nur ein oder zwei Ballkontakten durch die Reihen der Gastgeber. Die Führung fiel aber nach einer Ecke von Michael Metzger, wobei die Berkauer Abwehr nicht zum Kopfball hochging. Am langen Pfosten versenkte Carlo Rämke die Kugel per Seitfallzieher. Kurz darauf lag der Ball wieder drin, diesmal war es aber Abseits. Gästetrainer Stefan Rabe mahnte an. „Körpersprache ist jetzt wichtig.“ Doch seine Spieler standen ständig unter Druck. Zwar ließ Kevin Ahrendt, wie nach neuer Regel jetzt erlaubt, sich im Strafraum anspielen und verteilte den Ball. Doch Bismark attackierte sofort und eroberte die Kugel.

Nach Pass in die Spitze und Ablage von Lars Kujawski per Brust erhöhte Carlo Rämke auf 2:0. Schon kurz darauf folgte das 3:0 von Alexander Mayer. Danach ließ der TuS den Gegner kurz durchatmen. Bei Berkau war aber weiter zu wenig Bewegung im Spiel.

Vor der Pause erhöhten Timon Motejat, Carlo Rämke und Alexander Mayer noch auf 6:0. Der nicht zu beneidende Schlussmann der KSG, Marco Kapanke, hielt dann noch ein, zwei Bälle.

Partie verflacht nach der Pause

Nach der Pause gab es einige Wechsel. Das Tempo ließ etwas nach. Philipp Grempler ließ alle Gegner stehen, bediente Timon Motejat – 7:0 Bismark.

„Männer zielstrebiger sein, es schläft hier so langsam ein“, rief TuS-Coach Christoph Grabau nach einer Stunde ins Match. Richtig Fahrt nahm der TuS nicht mehr auf und wurde unkonzentriert im Abschluss. Torwart Kapanke holte vier, fünf Hundertprozenter raus und kommentierte. „Endlich mal Bälle auf den Torwart.“

Alexander Mayer traf zum 8:0. Im Schlussgang gab es zwei klare Chancen für Berkaus Martin Duhm, die nicht genutzt wurden. Schließlich gelang Steffen Rogge noch das 9:0.