Stendal l Das gilt somit auch für die Männer der HSG Osterburg, der SG Seehausen und des HV Lok Stendal in der Verbandsliga Nord. Besonderheit dieses Auftakt-Spieltags: Die drei ostaltmärkischen Mannschaften tragen jeweils Heimspiele aus.

Die Männer der SG Seehausen empfangen im heimischen „Wischedom“ den Vorjahres­sechsten SV Eintracht Gommern. Der Anwurf erfolgt um 17.30 Uhr. Zuvor erhalten die Seehäuser von HVSA-Geschäftsführer Dennis Engel die Ehrung zur Vizemeisterschaft der Saison 2018/19.

SG Seehausen empfängt Gommern

Auf die Wischestädter kommt eine spielstarkes Team zu. In der letzten Saison unterlag die SGS zu Hause den Gommeranern, das Auswärtsspiel wurde jedoch gewonnen. „Wir haben eine gute Vorbereitung gehabt und gehen guten Mutes in das Spiel. Ich denke, die Tagesform wird entscheidend sein,“ erklärte SG-Coach Frank Leo. Er muss auf Neuzugang Patrick Knust (privat verhindert) und Marc Müller (verletzt) verzichten. Hinter den Einsätzen von Hannes Krüger und Oliver Wille stehen noch Fragezeichen. „Trotz der Ausfälle haben wir noch eine gute Truppe zusammen“, zeigt sich Leo zuversichtlich.

Der Saisonauftakt wird nach dem Spiel bei Bratwurst, Steak und kühlen Getränken vor der Wischelandhalle einen gemütlichen Ausklang finden.

HSG Osterburg empfängt Post Magdeburg

Osterburgs Mannschaft, bekanntlich nach der letzten Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga freiwillig abgestiegen, hat es am Sonnabend zum Serienstart in der heimischen Sekundarschulhalle ab 17 Uhr mit den Magdeburger Postlern zu tun.

Die Landeshauptstädter belegten in der vergangenen Verbandsligaserie mit 31:17 Punkten den fünften Rang. Laufkundschaft ist das nicht. „Das wird ein sehr schwieriges Spiel für uns“, so HSG-Akteur Florian Skorz.

In den Reihen des Gastgebers hat sich im Vergleich zur vergangenen Serie recht viel getan. Nicht mehr im HSG-Kader sind Patrick Knust (nach Seehausen), Frank Götzky (Stendal) und Jan Reichert (Hamburg). Bis zum Februar 2020 fehlt auch Philipp Zerrahn (Aufenthalt in Kroatien).

Doch es gibt auch eine Reihe Neuzugänge. Auf die in der vergangenen Serie nicht selten verwaiste Trainerbank ist mit Jürgen Stottmeister ein alter Bekannter in die Osterburger Handballerfamilie zurückgekehrt. Das trifft auch auf Kreismittespieler Sebastian Papendiek, auf Leonhard Epler und Vincent Gose zu.

Zwei weitere Neue, und zwar von auswärts, gibt es im HSG-Kader: Christoph Borczucki kam von der TSG Calbe, Max Brandt aus Brandenburg. Letzterer ist für die Auftakt-Begegnung noch gesperrt.

Derby beim HV Lok Stendal

Beim HV Lok Stendal gastiert am Sonntag ab 15 Uhr der Vorseriendritte HSG Altmark West (31:17 Punkte). Beide Mannschaften kreuzten am 2. Spieltag 2018/19 die Klingen. Gastgeber Stendal gewann dieses Heimspiel vor allem dank einer ganz starken Deckungsarbeit mit 24:20.

Ansonsten lief es bei ihm, vor allem verletzungsbedingt, anfänglich überhaupt nicht. In der Rückrunde aber holten die Altmärker die nötigen Punkte für den Klassenerhalt. Am Ende gab es Platz acht (17:31).

Als Zugang für die neue Serie konnten die Rolandstädter Torhüter Frank Götzky verbuchen. Er kehrte, von Osterburg kommend, in seine handballerische Heimat zurück. Sehr eingeschränkt stehen den Stendalern in Zukunft die nunmehr in Bremen beziehungsweise Potsdam lebenden, bisherigen Stammspieler Fabian Hepper und Tobias Vogel zur Verfügung.

Das HVL-Team absolvierte zuletzt noch einen Test beim PHC Wittenberge und gewann den mit 39:37 (18:21). Am Ende der ersten Halbzeit schwächelte die Mannschaft des Trainerduos Frank Ziekau/Jörg Schulze etwas, doch im zweiten Testabschnitt offenbarte sie, dass sie recht gut drauf ist.

Das macht Mut für das Altmarkderby am Sonntag. „Dieses Spiel wollen wir gewinnen“, so Coach Jörg Schulze.