Stendal l Das Hinspiel gewannen die Seehäuser im Herbst des Jahres 2018 souverän mit 34:23.

Von der Papierform her sind die Wischestädter auch im Rückkampf der Favorit. Schließlich sind sie Tabellenfünfter (29:11 Punkte), während die Stendaler als Rangzehnter (13:31) hart gegen den Abstieg zu kämpfen haben.

Das nächste Match der beiden Kontrahenten des Sonnabends ist das Kreisderby Nummer zwei. Dabei stehen die gastgebenden Stendaler am späten Sonnabend-Nachmittag, ab 17 Uhr, im Mittelpunkt der sportlichen Betrachtung. Schließlich sind sie in den Abstiegskampf verwickelt.

Spiel gegen Güsen im Blickpunkt

Sie haben vor diesem Fight gegen den Gang in die 1. Nordliga allerdings den Vorteil, die ausstehenden zwei Saison-Begegnungen jeweils daheim austragen zu können. Neben dem Kreisderby steht am 11. Mai noch das Heimspiel gegen den Güsener HC an, der zuletzt zwar in Seehausen verlor, aber dabei eine Riesen-Moral bewies. „Das Spiel gegen Güsen wird aus meiner Sicht entscheidend sein“, so Maik Hornuff, der Vorsitzende des Stendaler Handballvereins.

SG hat Personalsorgen

Kontrahent SG Seehausen kämpft in diesen Tagen nicht zum ersten Mal, speziell in der zweiten Halbserie der laufenden Saison, mit argen Personalproblemen. „Aktuell habe ich für das Derby in Stendal nur sieben Spieler zur Verfügung“, so SG-Coach Frank Leo am frühen Donnerstagabend zur Problematik.

Doch er wird natürlich daran gearbeitet haben, dass dieser Stand nicht der letzte sein wird. In Seehausen und Umgebung gibt es genug gut ausgebildete Handballspieler, wie zum Beispiel in den letzten Wochen auch in der 2. SG-Mannschaft zu beobachten war.

„Ich gehe davon aus, dass dieses Spiel in Stendal ein heißes werden wird. Wir wollen auch in diesem Derby die Nase vorn haben“, so der immer kämpferische SG-Coach.