Magdeburg/Osterburg l Nachdem sie aber zuletzt die ersten beiden Saison-Niederlagen erlitten, ist der Platz an der Sonne erst einmal futsch. Haldensleben führt nun das Klassement an. Wie die HSG besitzt der HSV ein Punktverhältnis von 22:6. Dritter an der Spitze ist Post Magdeburg (21:7). Eben dieses Team erwies sich am Sonnabend den Osterburgern mit 34:31 (Halbzeit: 18:14) überlegen.

HSG nach früher Führung wieder hinten

Die Gäste gingen durch Kreismittespieler Sebastian Papendiek zu Beginn der zweiten Minute 1:0 in Führung. Diese hielten sie nicht nur, sondern bauten sie bis zur 13. Minute sogar noch erheblich aus. 4:8 lautete der Spielstand zum genannten Zeitpunkt. Danach aber kämpfte sich der nun ins Spiel findende Gastgeber heran. Über 6:8 und 8:10 ging es dem zwischenzeitlichen 10:10-Remis entgegen. „Post hat Torjäger Sven Hermann auf die Kreismitteposition gestellt. Damit kamen wir nicht zurecht“, so Osterburgs Florian Skorz.

Die Schlussphase der ersten Spielhälfte dominierte Post eindeutig, lag zur Halbzeitpause mit 18:14 vorn.

Würden sich die Altmärker im zweiten Spielabschnitt noch einmal aufrappeln können?

Post sucht die Vorentscheidung

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erst einmal nicht. Post enteilte auf 21:14. Doch die Osterburger gaben sich nicht etwa auf, sondern kämpften vorbildlich um den Anschluss.

In der 45. Minute hieß es 28:24 für die Postler. Skorz verkürzte jedoch sieben Minuten später auf 28:27. Papendiek glich zum 29:29 aus, Thomas Kuhlmann erreichte wenig später erneut einen Gleichstand. Danach aber hatte der Gastgeber das bessere Ende für sich. „Wir haben nach klarem Rückstand Moral beweisen“, so Florian Skorz.

Statistik

HSG Osterburg: Schrödter, Feindt - Prax 2, Fieseler 2, Kiebach 6, Th. Kuhlmann 1, Papendiek 4, Dobberkau 1, Skorz 5, Gose, Borzucki 8, Hahne 2.