Stendal l In der Handball-Verbandsliga Nord haben die Mannschaften des HV Lok Stendal und der HSG Osterburg jeweils durchaus anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen. Die Männer des HV Lok Stendal und der HSG Osterburg tragen diesmal wieder jeweils Heim-Begegnungen aus.

HSG Osterburg spielt Sonnabend

Am Sonnabend ab 17 Uhr ist Osterburgs Männermannschaft Gastgeber für das Team des SV Oebisfelde II. Vom Tabellenbild her ist das eigentlich ein ungleicher Kampf. Die gastgebenden Biesestädter stehen derzeit ungeschlagen mit einem Punktverhältnis von 9:1 auf dem dritten Platz. Dagegen verweisen die Gäste aus Oebisfelde auf 0:10 Zähler.

Sie waren in der vergangenen Saison noch im Mittelfeld des Klassements unterwegs, doch in der Sommerpause gaben sie Spieler an die 1. Mannschaft (Mitteldeutsche Oberliga) ab.

Drei Spieler fehlen

Osterburgs Team ist also, zumal in heimischer Halle operierend, Favorit in dieser Partie. „Wir haben gegen diese Mannschaft noch nie gespielt, weder im normalen Punktekampf, noch im Pokal. Daher werden wir sie absolut nicht unterschätzen. Im Heimspiel müssen allerdings die Punkte an uns gehen“, so Osterburgs Co-Trainer Florian Skorz. Er wird, wie auch Anton Feindt, Vincent Gose und Paul Zierke, aus privaten Gründen fehlen.

Hinter Spitzenreiter HSV Haldensleben belegt die Mannschaft des HV Lok Stendal gegenwärtig mit 10:2 Punkten den zweiten Tabellenrang. Zu Gast ist an diesem Wochenende ist Wacker Westeregeln. Diese Truppe steht mit augenblicklich 4:6 Zählern auf Rang acht des Verbandsliga-Klassements. Ganz wichtig: Die Partie wird am Sonntag ab 15 Uhr in der Sporthalle der Gagarinschule augetragen.

HV Lok Stendal kann Höhenflug fortsetzen

Die Altmärker können sich, wenn sie konzentriert agieren und, wie zuletzt oftmals geschehen, das Heimrecht konsequent ausnutzen, durchaus ihren derzeitigen Höhenflug fortsetzen.

Allerdings muss der Gastgeber auf zwei Akteure verzichten, die speziell im Angriff zumeist ganz stark sind, Chris Rosentreter und Ludwig Gercke. Das Duo ist jeweils privat verhindert.

„Unser Match gegen Wacker Westeregeln ist absolut kein Selbstläufer. Der Gegner ist eine sehr unbequeme Mannschaft. Spielerische Leckerbissen sind also nicht zu erwarten. Eher wird es ein Kampfspiel, das da auf uns zukommt“, so Stendals Trainer Frank Ziekaun vor der Begegnung.