Stendal/Seehausen l Die Mannschaften der SG Seehausen und des HV Lok Stendal haben am Sonnabend jeweils Auswärtsaufgaben zu bewältigen. In der Verbandsliga, Staffel Nord, der Handballmänner haben die Mannschaften des HV Lok Stendal und der SG Seehausen am vergangenen Wochenende jeweils Heimerfolge gefeiert.

Dabei hat das Team der SG Seehausen, den zuvor in Gommern errungenen Sieg, praktisch veredelt, indem sie den Konkurrenten LSV Klein Oschersleben äußerst deutlich mit 33:16 in die Schranken verwies. Damit belegen die Wischestädter augenblicklich mit 4:0 Punkten und einem Treffersaldo von + 20 den zweiten Rang im Klassement. Um zwei „Törchen“ besser ist Spitzenreiter HSV Haldensleben.

Zuschauer zufrieden

Besonders die Leistung der zweiten Halbzeit im Match gegen Klein Oschersleben gefiel den 164 Zuschauern in der Wischelandhalle sehr. Sahen sie doch, dass die Abwehrleistung der Nordaltmärker praktisch optimal war.

Daraus ergaben sich etliche Konter, und die wurden weitesgehend zu Torerfolgen genutzt.

Reise geht nach Staßfurt

Nunmehr steht am Sonnabend ab 16 Uhr ein Auswärtsauftritt bei der 2. Mannschaft von Rot-Weiß Staßfurt an. Dieses Team hat bislang zwei Niederlagen in den ausgetragenen Begegnungen erlitten und steht auf dem vorletzten Rang.

Wenn sie den Schwung der beiden Siege zu Saisonbeginn weiter beibehalten wollen, dann dürfen die Männer um SG-Coach Frank Leo den Gegner in keiner Weise unterschätzen.

Personell sieht trotz der Ausfälle von Lukas Philipp und Gunnar Menofs sowie der Fragezeichen, die arbeitbedingt hinter den Namen Christian Walenciak und Oliver Wille stehen, ordentlich aus. Trainer Leo: „Wir haben einen recht großen Kader, müssen mit Ausfällen leben können.“

HV Lok mit Selbstvertrauen

Die Männer des HV Lok Stendal haben zuletzt ihr Heimspiel gegen die HSG Altmark West mit 24:20 gewonnen. Das war von vornherein nicht unbedingt vermutet worden, denn der Spielerkader war am vergangenen Wochenende recht dünn, fehlten doch aus verschiedensten Günden Akteure wie Krähe, Rosentreter, Hentschke oder Elsner.

Viel besser sieht es am Sonnabend, wenn die Mannschaft ab 18 Uhr beim Tabellenelften Post SV Magdeburg antritt, auch nicht aus. Norman Elsner und der aus dem Urlaub zurück gekommene Tim Krähe werden in der Landeshauptstadt mitspielen.

Krähe und Neuzugang Ludwig Gercke auf der rechten Außenposition aufbieten zu können, ist zum Beispiel schon eine richtig gute Option.

Hepper fehlt

Definitiv fehlen wird den Altmärkern der verhinderte Rückraumspieler Fabian Hepper. Dazu gibt es noch ein dickes Fragezeichen. Rober Stephan hat gegen Altmark West eine Knieverletzung erlitten. Sein Einsatz is ungewiss.