Seehausen l Damit stehen die Nordaltmärkerinnen als Bronzemedaillen-Gewinner 2018/19 fest. Trotz klarem Endstand tat sich das Team der SG Seehausen in diesem letzten Heimspiel der Serie gegen die tapfer kämpfende Güsener Mannschaft, sehr motiviert und lauffreudig, recht schwer.

Erst nach fünf Minuten gelang Anna Kusch beim 3:2 die erste eigene Führung, welche bis zum 7:6 nach neun Minuten schwer verteidigt wurde. Erst danach konnten sich die Seehäuser bis zur 15. Minute auf 13:7 absetzen. Zur Halbzeit stand es 19:12.

Die SG-Maschinerie läuft spät an

Gerade in der zweiten Halbzeit zeigte das Seehäuser Team dann Laufbereitschaft in der Abwehr, schöne Kombinationen im Angriff bis zum freien Mitspieler und zumeist auch ordentliche Würfe. Dass hierbei nicht jede Wurfgelegenheit im gegnerischen Kasten untergebracht wurde, spielte für den Unterhaltungswert der Partie eine untergeordnete Rolle.

Schnell wurde der Vorsprung bis zur 10. Minute der zweiten Halbzeit auf 25:14 ausgebaut. Dann ergab sich der Gast aus Güsen in sein Schicksal - in den letzten elf Minuten der Partie musste das Heimteam nur noch ein Gegentor schlucken, wogegen zehn eigene Treffer erzielt werden konnten.

Damit steht bereits fest, dass die Seehäuserinnen nach Abschluss der Saison in der Nordliga den dritten Tabellenplatz belegen werden. Es ist durch sie zwar noch einPunktspiel (beim Tabellenzweiten HSV Magdeburg II) auszutragen, doch Meisterschaftsbronze ist sicher. Das ist zweifelsfrei ein starkes Ergebnis.

Kader: SG Seehausen

SG Seehausen: Sophie Bergemann - Saskia Mindermann (4), Marie Lukas (1), Madlen Moritz (11), Aimee Preuschoff (7), Emily Preuschoff (10), Anna Kusch (3), Madeline Minkwitz und Sophie Schweitzer. Verletzt: Lara Bergemann und Michele Kühn.

Obgleich das Team um Trainer Falk Preuschoff im allgemeinen als trainings-, einsatz- und lauffaul gilt, kann es seit dem F-Jugendalter mit den Spitzenteams von Sachsen-Anhalt mithalten und spielt stets um die vorderen Platzierungen mit.

Außer im Hinspiel gegen das Team des HSV Magdeburg (Sportschule), als die Seehäuserinnen sich schon vor dem Spiel aufgaben - das Rückspiel findet am Sonnabend in der Landeshauptstadt statt - mussten sie sich in diesem Jahr nur in drei Spielen und jeweils knapp geschlagen geben.

Selbst gegen den Nordligameister aus Niederndodeleben, der jeweils mit der kompletten Mannschaft aus der Mitteldeutschen Oberliga auflief, wurden die Spiele lediglich mit Tordifferenzen von sechs beziehungsweise vier Toren abgegeben.

Zugänge sind erwünscht

Zur neuen Saison wurde seitens der Mannschaft und des Vereins entschieden, dass das Jugendteam als Frauenmannschaft in der Nordliga zu melden, auch wenn bisher keine Verstärkungen von den ehemaligen SG-Frauenspielerinnen zu vermelden sind.

Natürlich wäre es wünschenswert, wenn das junge Team noch erfahrene ehemalige Seehäuser beziehungsweise sonstige Zugänge begrüßen könnte.

Wer gern das junge Seehäuser Team unterstützen möchte, kann zu den üblichen Trainingszeiten am Montag und Freitag ab 18 Uhr in die Wischelandhalle kommen oder sich bei den bekannten SG-Verantwortlichen melden.

Nordliga erhält Zuwachs

In der 2. Frauen -Nordliga werden in der kommenden Saison also drei statt bislang zwei Teams aus dem Kreis am Start sein - neben der HSG Osterburg eine Mannschaft von Blau-Gelb Goldbeck (vorher Osterburg I) und eben die SG Seehausen.