Tangermünde l Der gastgebende Tangermünder Elbdeichmarathon hatte wieder alles perfekt vorbereitet, aufgebaut und organisiert. Alles stimmte wie in jedem Jahr. Fast alles. Was absolut nicht passte, das war das Wetter. Vier Grad Kälte und dazu regnete es.

Bedingungen nicht optimal

Die 12. Auflage des Tangermünder Elbdeichmarathon war wettertechnisch so schlimm wie noch nie. Zwar hatte es 2010, da war Start und Ziel noch in der Innenstadt, auch etwas geregnet, aber es war lange nicht so kalt. Die Veranstaltung 2019 war somit in dieser Beziehung ein krasser Gegensatz zum Vorjahr, als es fast zu warm gewesen ist.

Rekordbeteiligung in Tangermünde

Somit sind die Veranstalter auch von weniger Läufern als im Vorjahr ausgegangen. „Entgegen der Schätzung von Sonntag hatten wir am Ende der Veranstaltung mit insgesamt 1904 Finishern in allen Wettbewerben eine neue Rekordbeteiligung“, sagte Bernd Ebert, der erneut für die Zeitmessung zuständig war, am gestrigen Montag. Im Vorjahr gab es 1842 Finisher.

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Als Erster stürmte Frank Schauer, der haushohe Favorit vom gastgebenden Verein, dem Ziel entgegen. Er gewann bereits zum sechsten Mal die Distanz über 10 Kilometer, diesmal mit Streckenrekord. „Das war ein sehr guter Test für den Hamburg-Marathon“, sagte der Altmärker. Mit dem dritten Platz erfüllte sich auch Chris Heinicke vom Tangermünder LV seine Zielvorgabe. „Am Ende habe ich Paul Weinmann noch abgeschüttelt“, sagte der Tangermünder. Den Sieg im Halbmarathon sicherte sich Hafiz Sardari (Eine Welt Läufer) vor Erik Müller (Laufgruppe Haeder).

Piec gewinnt Marathon

Schließlich warteten die Zuschauer gespannt auf den Sieger im Marathon. Am Ende lief Lokalmatador Marco Piec (Tangermünder LV) als Erster über die Ziellinie. Er wurde somit der Laufkönig in der Kaiserstadt Tangermünde.

Wie aber war der Veranstalter mit dem 12. Tangermünder Elbdeichmarathon zufrieden? „Für das Wetter können wir nichts. Da muss man sich wärmer anziehen. Es war in diesem Jahr eine ruhige und entspannte Veranstaltung, so wie wir das gewollt haben. Ein großes Dankeschön an alle, die uns geholfen haben und natürlich auch an unsere Vereinsmitglieder“, sagte Carsten Birkholz, Vorstandsmitglied beim Tangermünder Elbdeichmarathon.

Lob an die Organisatoren

Kersten Friedrich, Vorsitzender der Triathlonfüchse Osterburg (unter anderem auch verantwortlich für den Arendsee-Triathlon), fand genau die richtigen Worte: „Die Tangermünder haben das top gemacht. Hut ab für diese Organisation.“