Schönhausen l Es war in der Qualität und Quantität die beste Pferdesportveranstaltung im Landkreis Stendal. Für das mit vielen Höhepunkten gespickte Turnier gab es im Vorfeld etwa 1100 Nennungen.

Ungefähr 400 Reiterinnen und Reiter waren über die drei Tage in Schönhausen zu Gast. Die Pferdesportler kamen unter anderem aus Wolfsburg, Berlin, Brandenburg und natürlich aus Sachsen-Anhalt.

Einlaufprüfungen zum Bundeschampionat

In den höher dotierten Prüfungen hatten es somit die altmärkischen Reiterinnen und Reiter schwer, sich ganz vorn zu platzieren.

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Am Freitag standen unter anderem bei schwülem Wetter Einlaufprüfungen zum Bundes­championat an. „Da waren auf einmal Reiterinnen und Reiter aus Bielefeld da. Sie sind diese Prüfungen geritten und waren wieder weg“, sagte Jürgen Mund, Vorsitzender des gastgebenden RV „Fürst Bismarck“.

Am Sonnabend war natürlich die Dressurprüfungen Klasse S* (eine Kür mit Musik unter Flutlicht) auf dem Springplatz der Höhepunkt. Dafür musste man sich aber erst in einer gesonderten Dressurprüfung qualifizieren. Am Ende gewann Anke Thon-Saalbach (RV Heiderand Schlaitz-Plodda) auf Walküre vor Ralf Voß (Ritzerower RV) auf Leclair und Michaela Kronenberger (RFV Rhinland) auf Debussy.

Highlight am Sonnabend

Abgeschlossen wurde in Schönhausen auch der Hof-Albrecht-Cup 2019. Es gewann am Wochenende den Stilspring-Wettbewerb mit erlaubter Zeit und Stechen Lilli Ladwig (RFV HLG Neustadt) auf Napoleon vor Joy Celine Vegelahn (RFV Lindenhof Altbensdorf) auf Smoky. Danach folgten auf den Plätzen die Altmärker: Clara Sophie Höink (SV Eintracht Lüderitz) auf Bella Donna, Anna-Lena Demski (RFSV Bismark) auf Sylvano und Lisa Marie Kersten (SV Arneburg/Abt. Pferdesport) auf Miss Undercover.

Der gastgebende Verein zählt mittlerweile 110 Mitglieder (Tendenz steigend). Mund: „Zu uns kommen jetzt viele Kinder.“ Mehr vom Reit- und Springturnier in Schönhausen in unserer morgigen Ausgabe.