Stendal l  Dort konnten sie baden, Fahrrad und Wasserski fahren und eine Menge Spaß haben. Die Ferienfreizeit begann am Freitagnachmittag mit der Abfahrt am Ringerzentrum in der Erich-Weinert-Straße. Nach zweistündiger Fahrt erreichten die Sportler und Betreuer den Wasserwanderplatz von Wesenberg. Nachdem die Zelte standen, ging es bald ins Bett.

Am Sonnabend fuhren die Ringer nach Rheinsberg. Dort startete man die Fahrt auf dem Rhin. Dieser naturbelassene Fluss wird an zwei Stellen aufgestaut und hat so eine angenehme Fließgeschwindigkeit. Was die Fahrt jedoch anstrengend machte, waren die umgekippten Bäume kurz über oder unter der Wasseroberfläche. Manchmal mussten sich die Sportler schon ganz schön verbiegen, um die Hindernisse zu überwinden. Die Entschädigung für die Mühen war der tolle Ausblick auf Wiesen, Wälder und viele verschiedene Tiere links und rechts des Rhins. Das Grillen am Abend sorgte für die nötige Stärkung.

Programm ist sehr vielfältig

Am Sonntagvormittag fuhren die Ringer mit ihren Fahrrädern zum Campingplatz Havelberg. Im dortigen Klettergarten konnten die Ringer verschiedene Hindernisse meistern. Dazu gehörten unter anderem Balken, Seile, Rollen, Leitern. Stets doppelt gesichert konnten die Mattensportler sogar in luftiger Höhe mit einem Fahrrad über einen Balken fahren. Am Nachmittag badeten die Stendaler am Strand.

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Die neue Woche begann mit frühem Aufstehen. Die Altmärker teilten sich in zwei Teams auf, von denen eins mit einem Boot von Wesenberg zur Schleuse in Strasen fuhr. Das zweite Team bewältigte diesen Weg mit Fahrrädern. In Strasen tauschten die Teams ihre Transportmittel. Die Route ging bis Zechlinerhütte und dann wieder zurück nach Wesenberg. Jedes Team konnte zweimal Fahrrad und Boot fahren. Am Abend erholte man sich bei Spaghetti mit Tomatensoße von dem anstrengenden Tag. Die Sportler fuhren über 20 Kilometer mit dem Fahrrad.

Abkühlung im Woblitzsee

Am Dienstag gab es wieder einen Bade-Tag. Der Woblitzsee bot mit seinem schönen Strand die optimale Möglichkeit dazu. Von einer Plattform im Wasser zeigten die Ringer waghalsige Sprünge ins kühle Nass. Am Nachmittag startete ein großes Leitergolf-Turnier. Die Nachwuchssportler und Betreuer absolvierten teilweise sehr knappe Duelle.

Das Ziel am Mittwoch war der Reitbahnsee in Neubrandenburg. Nach einer Sicherheitseinweisung gab es Neoprenwesten und Skier für die Ringer. Dann fuhren sie Runde für Runde über den See. Fast jeder Athlet konnte mehrere Runden am Stück mit den Wasserskiern fahren.

Am Donnerstag fuhren die Ringer gen Ostsee. In Warnemünde zeigten sie im Jump­House, was in ihnen steckt. Im Kampf „Mann gegen Mann“ auf einem dünnen Steg fiel der Verlierer wenigstens in den weich gepolsterten Abgrund. Die Stendaler zeigten auch den einen oder anderen Salto. Es war ganz schön anstrengend. Anschließend ging es zum Baden in die Ostsee am Warnemünder Strand. Am Nachmittag fuhr man nach Rostock zur Hansesail. Die Bands, Imbissbuden und Karussells waren toll. In diese Kulisse mischten sich auch die vielen Segelriesen aus aller Herren Ländern. Beim gemeinsamen Autoscooter fahren ging es dann heiß her.

Selfiejagd am Freitag

Am Freitag strahlte die Sonne nach dem späten Aufstehen. Um dies auszunutzen ging man wieder am Strand des Campingplatzes Havelberge baden. Am Nachmittag fand eine Selfiejagd statt. Zwei Teams versuchten möglichst viele Selfies mit verschlüsselten Gegenständen zu ergattern und das in nur 45 Minuten. Am Ende gab es einen süßen Preis für die Gewinner.

Am Samstag bauten die Ringer ihre Zelte ab und machten sich auf den Heimweg. Eine kurzweilige Woche mit vielen Aktionen ging viel zu schnell zu Ende. Auch im kommenden Jahr wollen die Stendaler Ringer wieder eine Ferienfreizeit durchführen. Diese Woche wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung des Kreissportbundes, von RaabKarcher, des Autohauses Rosier und der Firma Gohr und Thiele. Dafür möchten sich die Sportler und Verantwortlichen herzlich bedanken.