Eilsleben l Seit 2010 ist der „Eilslebener Budenzauber“ ein sehr gefragtes Turnier bei Spielern und Zuschauern in und um Eilsleben. Auch bei der neunten  Auflage war dies wieder zu erkennen. Das Rundum-Bandenturnier begeisterte alle Anwesenden in der prall gefüllten Sporthalle und ließ auch den Eilslebener SV als Veranstalter ein überaus positives Fazit ziehen.

Zehn Mannschaften dabei

Bei diesem Hallenturnier der besonderen Art standen sich erneut zehn Mannschaften gegenüber, die um den begehrten Wanderpokal spielten. Am Ende konnte die „Heimstättenstraße“ ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Das gelang zuvor nur dem Team von Hangover 96 im Jahr 2014. Somit wurde das Team der Heimstättenstraße mit drei gewonnenen Turnieren zum Rekordtitelträger des „Eilslebener Budenzaubers“. Doch bis dahin gab es für alle Anwesenden 24 sehenswerte Fußballspiele zu verfolgen, die von den Schiedsrichtern Benjamin Petri und Steffen Wozny gut geleitet wurden.

Beim „Eilslebener Budenzauber“ waren wieder zahlreiche Spieler aus den höchsten Ligen Sachsen-Anhalts und der Oberliga aktiv. Weit über 20 Verbandsliga- und Oberligakicker, die in den Mannschaften zu entdecken waren, beschreiben das hohe Niveau in diesem Turnier. Bei einer Spielzeit von zehn Minuten wurde die Turniervorrunde in zwei 5er Gruppen gespielt, um am Ende die vier Halbfinalisten zu ermitteln.

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In der Gruppe A setzten sich die „Heimstättenstraße“ und die Männer vom „Brasilzösischen Ballett“ durch. In der Gruppe B hatten am Ende die Teams von „Hangover 96“ und „Tiki Taka ole´“ die Nase vorn.

Barlebens Falk mit dem Siegtor

Es folgten die Halbfinals, die im Überkreuzvergleich ausgetragen wurden. Hier setzten sich die Mannschaften aus der Gruppe A durch. Zunächst schlug das „Brasilzösisches Ballett“ das Team von „Hangover 96“ mit 7:2. Im Anschluss daran kam es zu einem Spiel mit einem deutlich knapperen Ergebnis. Am Ende triumphierte die Heimstättenstraße mit 1:0 über „Tiki Taka ole´“. Das Siegtor fiel dabei in der letzten Sekunde des Spiels durch Christian Falk (FSV Barleben), der zuvor von Tim Girke (Haldensleber SC) bedient wurde.

Der dritte Platz wurde direkt im Neunmeterschießen entschieden. Hier hatten die Männer von „Tiki Taka ole´“ die besseren Schützen und sicherten sich somit den dritten Platz vor Hangover 96.

Heimstättenstraße gewinnt

Das nun erwartete Endspiel bestritten die Teams, die schon in der Vorrunde aufeinander trafen. Auch im entscheidenden Duell um die Krone hatte die „Heimstättenstraße“ die Nase vorn. Am Ende hieß es hier 4:0.

Als bester Torwart des Turniers wurde Michael Röhr von „Partizan Warsleben“ ausgezeichnet. Timo Lange (Tiki Taka Olé bzw. SV Irxleben) konnte mit sieben Turniertreffern die Torschützenkanone aus dem Vorjahr verteidigen.

Am Ende wurde der „Eilslebener Budenzauber“ seinem Namen und den damit zusammenhängenden Erwartungen wieder gerecht. Der Eilslebener SV kann als Veranstalter auf ein faires Turnier und eine rundum gelungene Veranstaltung zurückblicken.