Blankenburg l Im 38. Freundschaftsvergleich gegen den Zweitbundesligisten KC Rot-Weiß Seyda landeten die Blütenstädter einen vor allem in der Höhe überraschenden Heimerfolg.

Ergebnis ist zweitrangig

Mit einem ungefährdeten 4521:4380-Holzsieg gegen die zwei Klassen höher spielenden Bohle-Kegler vom KC Rot-Weiß Seyda erkämpfte Lok Blankenburg am letzten Wochenende auf seiner Heimanlage „Alt Blankenburg“ den großen Wanderpokal 2020. Auf beiden Seiten fehlten wegen Urlaub oder aus beruflichen Gründen wichtige Leistungsträger. Das Ergebnis stand ohnehin eher im Hintergrund, neben dem Freundschaftsgedanken überwog bei beiden Mannschaften die Freude, endlich wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen zu können.

Mario Lindner überragt

Trotz der langen Pause wurden auf beiden Seiten hevorragende Ergebnisse erzielt. Das erste Achtungszeichen aus Sicht der Gäste setzte Kai Nerke, der Deutsche Meister im Dreibahnenspiel und mehrfache Jugend-Nationalspieler der U18 überbot mit 911 Holz als erster Spieler die Marke 900 Holz. Diese reichten aber nicht zur Tagesbestleistung. Mit einem herausragenden Ergebnis von 942 Holz nahm Mario Lindner dem beste Seydaer noch einmal 31 Holz ab und sicherte sich in überlegener Manier den „Tages-Bestholzpokal“, der ihr von Tochter und Jugend-Nationalspielerin Lucy überreicht wurde. Im weiteren Verlauf überbot auch Matthias Kürschner mit 911 Kegeln die 900-Holz-Marke und gestaltete den zuvor schon feststehenden Blankenburger Sieg mit einem Vorsprung von 141 Holz unerwartet deutlich.

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Neben Mario Lindner und Matthias Kürschner gingen bei den Lok-Keglern die Ergebnisse von Ramona Zschernitz (895 Holz), Ronald Oberdörfer (881) und Sigurd Toepfer (892) in die Wertung ein.

Cieslik wird Siegerin der Herzen

Die Pokale „Sieger der Herzen“ gingen an die Lok-Spielerin Sabrina Cieslik, die ihren allerersten Wettkampf bestritt, sowie auf Seydaer Seite an U14-Nationalspieler Paul Kötitz, der seinen ersten Start in der neuen Altersklasse U18 absolvierte.

Abteilungsleiter Mario Lindner sowie Mannschaftsleiter und Organisationschef Sigurd Toepfer bedankten sich bei beiden Teams und allen Helfern, die zum Gelingen dieses Spor­t­events in der Coronaphase beigetragen haben.

Statistik

SV Lok Blankenburg: Kilian (828 Holz), Zschernitz (895 Holz/3. Platz in der Teamwertung), Oberdörfer (881/5.), Blaenk (871), Kaiser (867), Toepfer (892/4.), Morcinek (872), M. Lindner (942/1.), Kürschner (911/2.), Cieslik (791);

KC Rot-Weiß Seyda: Armdt (879/3.), Kötitz (816), Ueberick (856/4.), Seume (837/5.), Hempel (897/2.), Nerke (911/1.)