Westerhausen l Die Elf vom Wolfsburg hat sich im Angriff mit Torjäger Nick Schmidt vom Harzer Ligarivalen vom FC Einheit Wernigerode verstärkt.

Auch die letzte Planstelle in der Offensive konnte nun beim SV 1890 Westerhausen besetzt werden – und das mit einem absoluten Transferkracher. Dem Tabellenachten der abgelaufenen Verbandsliga ist es gelungen, einen ausgewiesenen Torjäger zu verpflichten. Während Friedrich Reitzig als langjähriger Torgarant der Wolfsberg-Elf „nur“ noch auf den dritten Platz der ewigen Torschützenliste der Landesliga Nord steht, kickt nun auch die Nummer eins dieser Wertung auf dem Wolfsberg.

Schmidt wechselt an den Wolfsberg

Nick Schmidt wechselt vom Verbandsliga-Rivalen FC Einheit Wernigerode nach Westerhausen und wird die Offensive bereichern. So zeigte sich auch Trainer Marco Wagner hocherfreut ob des Erfolgs: „Nick ist genau der Spieler, den wir gesucht haben: enorm torgefährlich, ein Junge aus dem Harz und passt damit genau in unser Schema. Und natürlich ist es eine tolle Sache, dass er sich uns angeschlossen hat und diesen Weg mitgehen will.“

Hüttenroder freut sich auf neue Aufgabe

Auch der Hüttenröder zeigte sich hocherfreut ob des Transfers und freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich schlage jetzt noch mal ein neues Kapitel in meiner Karriere auf und freue mich auf die neue Spielzeit!“

Einheit kann Bedingungen nicht erfüllen

Beim FC Einheit reißt der Abgang von Nick Schmidt trotz der gut besetzten Offensivabteilung eine Lücke. „Sportlich gesehen ist es natürlich ein großer Verlust. Aber die Summe der Bedingungen, die er gestellt um weiter beim FC Einheit zu spielen, konnten wir nicht erfüllen. Wir bedauern seine Entscheidung, bedanken uns für die erfolgreichen Jahre beim FC Einheit und wünschen ihm viel Erfolg“ kommentierte Dirk Rühr, sportlicher Leiter des FC Einheit Wernigerode, den Abgang des Torjägers.

Seit 2009 stürmte der 28-jährige Angreifer für den FC Einheit, erzielte für die erste Mannschaft in 211 Spielen 134 Treffer, davon zwölf in der Verbandsliga. In der Saison 2014/15 hatte er die Herausforderung beim VfB Germania Halberstadt, brachte es aber nicht auf einen Punktspieleinsatz in der Regionalliga. Für die Reserve des VfB Germania erzielte er weitere sechs Landesliga-Treffer, damit führt er die ewige Torjägerliste der Landesliga Nord mit 128 Toren in 217 Spielen an.

Zehn Treffer in der abgelaufenen Spielserie

Auch in der abgelaufenen Spielserie war er zusammen mit Tino Semmer (jeweils zehn Treffer) erfolgreichster Torschütze bei den Hasse­rödern. Im Derby beim SV Westerhausen sorgte er mit einem Doppelschlag in der zweiten Halbzeit für den 1:4-Enstand. Auch dieses Spiel dürften die Verantwortlichen am Wolfsberg bei der Verpflichtung von Nick Schmidt noch in bester Erinnerung gewesen sein.

Nick Schmidt ist nach Erik Brahmann, Patrick Illiger (beide SV Edelweiß Arnstedt), Marcus Grund (Germania Halberstadt A-Junioren) und Steffen Hägemann (SV Stahl Thale) der fünfte Neuzugang für den SV 1890 Westerhausen.