Halberstadt l Der nächste richtig schwere Brocken wartet Sonntag auf den VfB Germania Halberstadt in der Fußball-Regionalliga. Mit dem Chemnitzer FC gibt der Topfavorit der Liga ab 13.30 Uhr seine Visitenkarte im Friedensstadion ab.

Die Tabelle spricht vor dem Spiel eine klare Sprache: Tabellenvorletzter gegen Spitzenreiter, die Germania hat eines ihrer fünf Spiele gewonnen, die Chemnitzer alle fünf. „Vom Kader ist ein Duell Regionalliga gegen 3. Liga, trotz der Insvolenz hat der Chemnitzer FC wieder einen Kader zusammen gestellt, der das Niveau eines Drittligisten hat. Wir haben zehn Neuzugänge aus dem AS-Juniorenbereich geholt, Chemnitz zehn Spieler, die schon im Profifußball ihr Können dokumentiert haben. Wenn alles seinen geregelten Weg geht, Chemnitz einen normalen Tag erwischt, dann wird es für uns ganz schwer etwas mitzunehmen“, weiß VfB-Trainer Maximilian Dentz die Ausgangslage realitisch einzuschätzen.

Mut für die Mannschaft

Gleichzeitig spricht er seiner jungen Mannschaft auch Mut zu. „Wir haben nichts zu verlieren, müssen unsere Tugenden Leidenschaft und Hungrigkeit zeigen, und wollen uns nicht einigeln und mutig auftreten. Es gibt doch nichts Schöneres für einen junge Mannschaft, als vor einer tollen Kulisse ggen solch einen Gegner zu spielen, zieht Dentz Parallelen zum Erfurt-Spiel, auch wenn er die Chemnitzer noch ein Stück stärker einschätzt. „Ich hoffe, dass die Marke von 1000 Zuschauern wieder geknackt wird und die Fans uns ähnlich toll untersützen, wie in den letzten Heimspielen“, baut der Germania-Coach auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Im Kader der Halberstädter steht mit Denis Jäpel ein weiterer Neuzugang. „Wir haben Denis vom FC Carl Zeiss Jena ausgeliehen, er hat in der Oberliga seine Offensivstärke unter Beweis gestellt und könnte schon für dieses Wochenende eine Alternative sein“, so Dentz. Alysson Vargas ist am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, ob er der Mittelfeldstratege schon wieder im Team steht, bleibt abzuwarten.