Badersleben l Mit dem Sieg des VfB Germania Halberstadt im Futsalturnier der C-Ju­nioren hat der SC 1919 Heudeber sein drittes Turnier-Wochenende in der Huylandhalle Badersleben abgeschlossen.

Turnier mit acht Mannschaften

Nach dem die Halberstädter das Turnierfeld mit einer zweiten Vertretung komplettiert hatten, bekamen die etwa 50 Zuschauer ein gutklassiges und spannendes Futsalturnier mit acht Teams geboten. In der Gruppe A musste das Torverhältnis über die beiden Halbfinaltickets entscheiden. Die mehr geschossenen Tore sicherte den Freien Turnern Braunschweig Rang zwei hinter Sargstedt, das A-Team der Halberstädter schied aus. In der anderen Gruppe waren die Verhältnisse deutlich, die B-Vertretung vom VfB Germania und Gastgeber JSG Vorharz zogen souverän ins Halbfinal ein.

In den Überkreuzvergleichen setzten sich die Staffelsieger, während in der Runde um Platz fünf bis acht die Gruppenletzten überraschten. Vorjahressieger TuS Grün-Weiß Himmelsthür kam somit nicht über Platz sieben hinaus, vor dem A-Team des VfB Germania. Rang fünf ging nach Strafstoßschießen an Blau-Weiß Schwanebeck, im kleinen Finale besiegte die JSG Vorharz/Derenburg die nach dem unglücklichen Halbfinalaus etwas frustrierte Elf der Freien Turner mit 3:2.

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Finale mit viel Intensität

Im Finale bot Harzmeister FSV Sargstedt dem Favoriten über weite Strecken Paroli, doch ein Fehler reichte den Waldow-Schützlingen zum 1:0 und zum Turniersieg. Trotz einer hektischen Phase mit zwei Zeitstrafen hatten die Referees Viola Dietel, Marcus und Reinhardt Wiedenbach keine Probleme. 68 Fouls bedeuteten vier Strafstöße, die aber alle verschossen beziehungsweise gehalten wurden.

Vier Spieler mit der gleichen Trefferanzahl

Während bei den persönlichen Auszeichnungen die des besten Torhüters eindeutig an Jamey Magin (Schwanebeck) ging, wurde es beim besten Spieler und Torschützen eng. Letztlich schließ sich ein Fehler beim Organisationsteam ein, statt der vier torgleichen Schützen wurden nur drei zum Entscheindungsschießen aufgerufen. Der nicht berücksichtigte Halberstädter Jano Conrad nahm die Fehlentscheidung aber gelassen. Beim Ausschießen musste Fin Ole Herrmann (JSG Vorharz) bereits nach dem ersten Schuss passen, der Sieger stand erst nach sechs Versuchen fest. Letztlich siegten beide, denn während Paul Zahn den Pokal für den besten Torjäger bekam, wurde der unterlegene Mert Kan (FT Braunschweig) als bester Spieler geehrt.

Ein Dankeschön richtet der SC Heudeber als Veranstalter wieder an das Geschenkartikel-Geschäft Möbius in Wernigerode für die Fußballkalender als Sachpreise, die Turnierleitung, die Damen am Verkaufsstand und Gemeinde Huy für die Bereitstellung der Sporthalle.