Wernigerode l Die ersten Hallen-Kreismeister werden gekürt, die Planung der Rückrunde läuft an. Durch die Corona-Pandemie gestaltet sich die Vorweihnachtszeit für Thomas Haase & Co. diesmal sehr ruhig.Einzig für den Vorsitzenden des Jugendausschusses im KFV Harz verlief die letzte Woche etwas zeitintensiver, dies allerdings in seiner Funktion auf Landesebene. „Mit dem Jugendausschuss des FSA sind wir Weltmeister, es waren sieben Videokonferenzen in vier Tagen“, berichtet Thomas Haase seinen Mitstreitern auf Kreisebene, „das reichte von den Verbands- über die Landesligen bis hin zu den Mannschaften der D-Junioren-Talenteliga.“

Vorlaufzeit wird benötigt

Einheitlicher Konsens war, dass alle Vereine eine Vorlaufzeit von zwei bis drei Wochen benötigen, um wieder in den Spielbetrieb einzusteigen. In Anbetracht der noch zu erwartenden Pause aufgrund des Pandemiegeschehens und witterungsbedingter Einflüsse wird auf Landesebene geplant, die noch offenen Nachholspiele Ende Februar zu absolvieren und im März wieder den Regelspielbetrieb fortzusetzen.

„Die Meinung in der Verbands- und Landesliga geht dahin, die Saison mit einer Hinrunde zu spielen und die Pokalsieger zu ermitteln. Wenn dann noch Zeit ist, könnte eine Playoffrunde oder ähnliches gespielt werden. Ausgenommen ist die Talenteliga, die ihre Saison vollständig spielen möchte“, gibt Thomas Haase den Stand beim FSA-Jugendausschuss wieder.

Planungen erst nach der Winterpause

Mit Bezug auf die Planungen des Spielbetriebs auf Kreis­ebene ergänzte der Jugendwart des KFV Harz: „Das Problem ist, wir wissen halt nicht, wann es los geht. Ich persönlich finde es zu früh, heute schon zu planen. Aus meiner Sicht ist es sehr unsicher, ob wir nach den Winterferien schon wieder spielen können“, so Haase.

Nach Rückfrage bei den auf Landesebene spielenden Harzer Vereinen wurde zunächst keine Notwendigkeit für eine Videokonferenz gesehen. „Wir waren uns einig, erst einmal in die Winterpause zu gehen, schauen, was das neue Jahr bringt, um uns dann im Januar zusammenzuschließen“, berichtet Thomas Haase. Mit einem kurzen Schreiben wird sich der Jugendausschuss des Kreisfachverbandes Fußball Harz zur aktuellen Situation an die Vereine richten.

Der zugeschaltete KFV-Prä­sident Detlef Rutzen sah es ähnlich: „Ich sehe es genauso, Füße still halten. Meine private Meinung ist, dass wir vor Ostern keinen Fußball spielen. Nach der aktuellen Entwicklung ist es unwahrscheinlich, dass es eher los geht. Die Varianten sehe ich ähnlich, die erste Halbserie zu Ende spielen und dann im Sommer die Pokalsieger zu ermitteln. Dann können wir bis Juni noch genug Fußball spielen“, bestätigte Detlef Rutzen die Auffassung des Jugendausschusses. Daher sei auch nach seiner Ansicht keine Eile geboten, den weiteren Ablauf der Saison zu planen. Entgegen der letzten Jahre sollte der Jugendausschuss „die freie Zeit um den Jahreswechsel ohne Hallenturniere genießen.“

Entwicklung abwarten

Auch die übrigen Mitglieder des Jugendausschusses, Viola Bieder, Doreen Reichardt-Scholz, Hagen Schumann, Detlef Riedel und Carsten Gaksch teilten die Meinung, die weitere Entwicklung abzuwarten und die Vereine zur gegebenen Zeit im neuen Jahr in die Diskussion über den weiteren Saisonverlauf einzubeziehen.

Im Hinblick auf den Spiel­modus der Kleinfeldmannschaften, die Mitten in der Qualifikationsrunde stehen, baut der Jugendausschuss auch auf die Vereine: „Da der Termin für den Re-Start vollkommen in den Sternen steht, können wir nichts planen. Wir würden auch im Kleinfeld gern die Qualifikationsrunde zu Ende spielen. Im Anschluss müssen wir irgendein Spielsystem finden, vielleicht gibt es da in den Videokonferenzen auch einen Verein, der eine ganz tolle Idee hat“, so Thomas Haase.