Heudeber l Die Thalenser Gäste waren als ambitionierte Landesklasse-Mannschaft in der Favoritenrolle – und dieser Rolle wurden sie in jeder Beziehung gerecht. In taktischer und spielerischer Hinsicht boten die Gäste den 40 Zuschauern den besseren Fußball.

Beide Mannschaften mussten eine Vielzahl von Stammkräften ersetzen, beide Wechselbänke offenbarten mit jeweils nur einem Ersatzspieler die personellen Engpässe. Ist man diesen Anblick beim Gastgebern bereits gewöhnt, so dürfte das Notaufgebot auf Seiten der Thalenser im Verlauf dieser Saison wohl eher eine Ausnahme bleiben.

Meldau ist Nutznießer

Die Elf von Trainer Marcel Tietze konnte ihre Ausfälle aber gut kompensieren, bereits mit der ersten Torannäherung gelang das 0:1. Andy Lippert konnte von der rechten Seite unbedrängt flanken, Kai Meldau versenkte den Ball volley im Sturmzentrum. In der Folge vergaben die Thalenser gute Möglichkeiten, mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Gastgeber besser ins Spiel. Beim 0:2 halfen die Gelb-Schwarzen aber tatkräftig mit, Nutznießer war wiederum Kai Meldau (23.).

Nach dem Seitenwechsel hielt der SC Heudeber das Spiel über weite Strecken offen, konnte aber Kai Meldaus dritten Treffer nicht verhindern (59.). Viel mehr kamen die Zuschauer in der zweiten Halbzeit nicht geboten, als der fehlerlos leitende Schiedsrichter Markus Mende die Partie abpfiff, standen die Thalenser mit einem letztlich verdienten 3:0-Sieg im Achtelfinale. Fazit des Gastgebers. Auch der SC Heudeber konnte dem Spiel etwas Positives abgewinnen: Mit den Neuen kann man planen.

Torfolge

0:1, 0:2, 0:3 Kai Meldau (2., 23., 59.).