Wernigerode l  Mit einem klaren 33:24-Sieg über den SV Wacker 09 Wester­egeln kletterte die neuformierte Mannschaft auf Platzdrei der Bezirksliga.

Nach dem ersten Saisonsieg gegen den HC Salzland 06 wollten die Harzerinnen nachlegen und ging mit dem Anpfiff der beiden Unparteiischen Christian Heinz Feldmann und Robert Hofmann hochmotiviert in die Partie. Das erste Tor ließ jedoch durch Wurfpech auf beiden Seiten bis zur neunten Minute auf sich warten. Michaela Götze, mit zwölf Toren beste Werferin der Wacker-Damen, warf die Gäste in Führung. Kurze Zeit später erhöhte Tessa Müller für Westeregeln auf 0:2, doch die Gastgeberinnen holten den Rückstand schnell wieder auf. In Minute brachte Isabel Liebecke die HVW-Frauen in Führung – und diese wurde im gesamten Spielverlauf nicht mehr abgegeben.

Führung zur Halbzeit

Die Abwehr stand sicher, auf das Unterzahlspiel wurde gut reagiert und in Richtung Ballseite verschoben, so dass die Gäste gerade einmal acht Tore in der ersten Halbzeit erzielten. Durch Treffer von Emilia Weiler, Marie Mundt und Anne Walther, mit zehn Toren beste Werferin der HVW-Sieben, bauten die Gastgeberinnen ihre Führung bis zur Halbzeitpause auf 13:8 aus.

In der Kabine gab Coach Yvonne Gessing hilfreiche Tipps an das Team, wie es den Angriff, etwa durch Einlaufen der Außen, noch schneller gestalten kann. Zurück auf dem Spielfeld, verkürzten die Gäste aus Westeregeln durch Tore von Michaela Götze und Michelle Celine Dzicher auf 13:10. Doch der HV Wernigerode gab die erkämpfte Führung nicht mehr aus der Hand. Das Heimteam spielte konzentriert und machte den Gästen die Torezielung durch eine gute Abwehr schwer. Die Ausbeute am Siebenmeter-Punkt war in diesem Spiel zwar mit drei Toren bei sechs Versuchen ausbaufähig, auch die Gäste scheiterten bei drei Strafwürfe an Torhüterin Jasmin Gessing.

Spielfreude sichert Heimerfolg

Getragen von der tollen Stimmung auf den Rängen und der mitfiebernden Wechselbank stand dank einer guten Abwehr und Teamleistung letztlich ein deutlicher 33:24-Sieg an der Anzeigetafel. Coach Yvonne Gessing zeigt sich nach dem Spiel sehr erfreut über das Torbild, fast alle Spielerinnen konnten sich mit Toren belohnen. Das nächste Spiel bestreiten die Wernigeröderinnen am 1. November beim Tabellennachbarn, SV Lok Oschersleben.

Statistik

HV Wernigerode: Torge, J. Gessing – Priesterjahn (6), Chantal Koebke, Leube (1), Reichelt (2), Mundt (2/1), Rothe (1), Weiler (4), Walther (10/2), Ahlsleben (2), Liebecke (3), Mona, Fröhling (2).