Wernigerode l Im Rahmen der Weihe stand auch ein Wettkampf mit fast 100 Athleten unter internationaler Beteiligung an. Gesprungen wurde auf der K4, K8, K18 und der K63.

Den Anfang machten die Jüngsten als Abfahrer, Amelie Bein (AG Stadtfeldschule Wernigerode), Marvin Stöber (Evangelische Kita Wernigerode) und Jim Brocke (WSV Harzgerode).

Mit einem Dreifacherfolg für den SK Wernigerode starteten die Mädchen der Altersklasse 7/8 von der 8-m-Schanze. Merle Probst (4,5 m/ 4 m), Julia Domogalla (3,5 m/3,5 m) und Sophie Stöber (2 m/3,5 m) sicherten sich hier freudestrahlend die Pokale und Sachpreise. Jedoch stürzte Lara Leuthold bei ihrem zweiten Sprung und wurde somit Fünfte.

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SK-Nachwuchs vorn dabei

Platz eins sicherte sich auch Frieder Stoor mit Tagesbestweiten von 5 m und 5,5 m in der Altersklasse 7/8 der Jungen auf seiner Heimschanze. Matti Sommer landete mit zwei sauberen Sprüngen auf dem zweiten Platz, nach Weiten auf 4 m und 5 m. Carl Robra wurde Siebter.

Auf der 18-m-Schanze in der AK 9/10 belegten Tom Julien Menger und Fabian Meißner die Plätze vier und fünf. Sechster wurde Luis Kintschil nach 15,5 m und 15 m in der Altersklasse 11/12.

Bei den Mädchen der AK 9 bis 12 freute sich Kim Amy Duschek als Erstplatzierte nach Weiten von 15 m und 14 m. 0,5 Punkte hinter Emily Teubner (SFV Rothenburg) schaffte Henrike Stoor den Sprung auf das Podest nach Weiten von 14,5 m und 12 m. Ashley Keddi und Michelle Meißner folgten auf Platz vier und fünf.

Stefan Keil gibt sein Comeback

Nach sehr langer Wettkampfpause kehrte Stefan Keil auf die Schanzen zurück. Am Freitag vor der Weihe trainierte er erstmals nach mehreren Jahren und belegte dennoch am Sonnabend in der Herrenklasse auf der K63 Platz vier, nach Weiten von 55 m und 53,5 m. Josua Selent wurde Neunter, verletzte sich aber bei der Landung, so dass eine ärztliche Behandlung erfolgen musste. „Gute Besserung unserem Athleten“, schickten die Trainer und Übungsleiter Genesungswünsche an ihn.

Leif Fricke, seit zwei Jahren für den SG Nickelhütte Aue e.V. startend und davor beim SK Wernigerode ausgebildet, wurde souverän Erster in der AK 14/15 mit Weiten von 63,5 m und 64,5 m.

Einen halben Meter weiter flog Maximilian Kaiser (WSV Braunlage) bei den Herren und setzte mit 65 m den neuen Schanzenrekord auf der Zwölfmorgentalschanze. Er gewann in der Herrenklasse.

Abschließend bedankte sich das Organisationsteam bei den Sponsoren: „An dieser Stelle ein Dankeschön an Harzer Baumkuchen für die Sachpreise der Veranstaltung.“