Wernigerode l Zum Leidwesen des Ski-Klubs Wernigerode wurden auf der Schanzenanlage weniger schöne Spuren hinterlassen.

Den Verantwortlichen stieß sauer auf, dass der präparierte Aufsprunghang unter anderem als Rodelpiste benutzt wurde. „Nach langem Kampf hatten wir in der aktuellen Lockdown-Phase ein Konzept erstellt, um wenigstens dem Leistungskader der Altersklasse U18 im Zeittakt ein Training zu ermöglichen“, berichtet Vorstandsmitglied Patrick Stoor.

Ski-Klub beklagt Vorfälle

„Nun gibt es einmal Schnee, was auch im Zwölfmorgental in den Vorjahren nicht immer so war, dann wird einem auf diese Weise förmlich der Boden unter den Ski weggezogen. Die Schanzen wurden berodelt, Absperrnetze zerfahren bzw. zerrissen, ein Banner vom Deutschen Skiverband als Unterlage zum Rodeln genutzt, eine extra reingestellte Bank über die Bande geworfen und sämtliche Schilder der Sportstätte, die auch auf das Rodelverbot hinweisen, ignoriert“, schildert Stoor die Geschehnisse vom 3. bis 5. Januar.

„Durch die Kontaktbeschränkung haben wir leider nicht die Man-Power, alle an die Schanze zu bringen, um den Schnee wieder in Form für die Springer zu bringen. Somit fällt das wichtige Schneetraining auf der Heimschanze aus“, bedauert das Vorstandsmitglied. Für die Sportstätte selbst herrscht Betretungsverbot, es gibt lediglich die offiziellen Durchgangsmöglichkeiten.