Barleben l Bevor beide Mannschaften ins Punktspieljahr 2019 starten, absolvierten der FSV Barleben und der 1. FC Lok Stendal am Freitagabend noch einen finalen Test. In einer hitzigen Partie, die nach einer Rudelbildung frühzeitig beendet wurde, erzielte Christopher Kalkutschke in der 70. Minute das Tor des Abends.

Spiel frühzeitig abgepfiffen

Knapp zehn Minuten vor Schluss holte Schiedsrichter Benjamin Petri beide Trainer an der Mittellinie zusammen und teilte ihnen mit, dass er die Partie frühzeitig beenden würde.

Der Entscheidung vorausgegangen war eine Rudelbildung, nachdem Niclas Buschke den Barleber Göres foulte, dieser aber Philipp Groß für den Schuldigen hielt und diesen aggressiv zur Rede stellte. Beide Streithähne, die sich zuvor schon verbal einige Scharmützel lieferten, wurden dann aber von ihren Mitspielern getrennt.

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Kein lapidarer Test

Das Duell zwischen Barleben und dem 1. FC Lok Stendal, in der Vorsaison noch Konkurrenten in der Oberliga Süd, war also kein lapidares Testspiel. Aber das war nach dem Wechsel von Jörn Schulz zurück in die Heimat und den Avancen im Winter rund um Christopher Kalkutschke auch nicht zu erwarten. Der Angreifer verdeutlichte am Freitag einmal mehr, was Lok an diesem Abend und vielleicht auch in der kommenden Rückrunde fehlen wird: ein Stürmer mit Statur und Abschlussfähigkeit.

So nutzte Kalkutschke seine einzige wirkliche Chance zum Siegtor. Nachdem Barleben gut über die linke Seite kombinierte, traf der 27-Jährige ins lange Eck (70.). Die Stendaler, die auf Kühn, Instenberg, Kiesse, Salge und Krüger verzichten mussten, agierten offensiv zu harmlos.

Stendal fehlt die Durchschlagskraft

„Bis zum Strafraum haben wir das gut gemacht, ich war mit dem Aufbauspiel zufrieden. Allerdings hat man dann gesehen, dass uns die Durchschlagskraft gefehlt hat“, erkannte auch Jörn Schulz. Sein Team hatte im ersten Durchgang mehr Spielanteile, ließ sich in der zweiten Halbzeit aber mehr und mehr den Schneid abkaufen.

„Wir sind nach dem Wechsel mutiger aufgetreten. Die Zweikampfintensität war in Ordnung. Wir haben einige Konter gesetzt, aber manche nicht gut ausgespielt“, zog Christoph Schindler ebenfalls ein positives Fazit.

Nachholspiel in Arnstedt

Der Barleber Trainer sah kurz nach der Führung die zweite klare Chance seiner Mannschaft. Nachdem Kalkutschke gegen Schaarschmidt in dessen Strafraum stark den Ball eroberte, bediente er Göres im Rückraum. Doch der Schuss ging über den Kasten von Lukas Kycek. Der FSV Barleben startet am Sonnabend mit einem Nachholspiel in Arnstedt, der 1. FC Lok Stendal am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den SC Staaken ins Punktspieljahr.

FSV Barleben: Florian Stränsch (46. Alexis Lenhard), Christoph Grabinski, Alexander Prinz, Hardy Wolff, Nils-Oliver Göres, Marwin Potyka (46. Franz Zimmer), Hendrik Romahn (46. Paul Schipke), Tim Kolzenburg, Christopher Kalkutschke, Lorenzo Sori Acosta (46. Dennis Spitzer), Denny Piele .

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek, Sebastian Hey (55. Martin Gödecke), Philipp Groß, Martin Gebauer (73. Lukas Breda), Patrick Baudis, Johannes Mahrhold, Marcel Werner, Tim Schaarschmidt, Steven Schubert, Franz Erdmann, Niclas Buschke.

Schiedsrichter: Benjamin Petri (Irxleben)

Tor: 1:0 Christopher Kalkutschke (70.)