Piesteritz l  Denn der Tabellenvierzehnte Grün-Weiß Piesteritz II war „stärker, als es die Tabelle aussagt“. Dies resümierte TSV-Trainer Florian Sens nach dem 1:1 (1:0)-Unentschieden.

„Wir haben keine schlechte Leistung gezeigt“, sagte Sens. Die Rot-Weißen starteten sehr gut und erarbeiteten sich in den ersten 35 Minuten auch einige gute Torgelegenheiten. Doch dabei fehlte ihnen auch ein Quäntchen Glück. Der Kopfball von Moritz Specht krachte an die Torlatte des Grün-Weiß-Keepers Busse. Der Abpraller kam zu Philip Alarich, der es ebenfalls mit dem Kopf versuchte, jedoch an der guten Parade von Busse scheiterte.

Zerbst drückte weiter. Aber auch der nächste Kopfball von Thomas Möhring konnte gerade noch so von der Linie gekratzt werden.

In der 36. Minute belohnte sich der TSV, als Specht zur 1:0-Führung einnetzte. „Nach der Führung haben wir dann den Faden verloren“, bemängelte Flori Sens, der den 1:1-Ausgleichstreffer nach der Pause von Jasem Qwaider als „folgerichtig“ beschrieb (54.).

Dann ging ein Ruck durch die Zerbster Mannschaft, die ab der 60. Minute wieder die Initiative ergriffen hatte und den Siegtreffer wollte. Die Rot-Weißen erarbeiteten sich erneut verheißungsvolle Gelegenheiten. Doch der eingewechselte Maximilian Syring scheiterte fünf Meter vor dem Tor. Bei einem Schuss aus der Drehung von Möhring parierte Busse erneut gut.

„Wir hatten noch ein bis zwei Freistöße, die wir nicht nutzten konnten“, sagte Flori Sens, der am Ende mit der Punkteteilung zufrieden sein konnte. „Wir hatten zwischenzeitlich den Faden verloren und hätten in dieser Phase auch in Rückstand geraten können. Von daher war das 1:1 okay.“

Zerbst bleibt weiterhin auf Tabellenplatz zwei. Am Wochenende kommt Blau-Weiß Klieken, die auf Rang vier stehen, in das Jahnstadion. Da darf sich der TSV keine Leerläufe leisten, will er erfolgreich sein.

Zerbst: Werner – Alarich, Fischer (46. M. Syring), Fambach, Sens, Schröter, Specht, Lude, Kosel, Düben, Möhring (63. Wiese); SR: Marschhausen, Lutz - Weißenfels; ZS: 37.