Nedlitz/Kleinmühlingen l So konnte sich der SC doch noch den siebten Tabellenplatz in der Staffel 2 sichern und sogar die von Trainer Dirk Bizuga angestrebte 40-Punkte-Marke wurde gekackt (41). Die Zerbster, die Kleinmühlingen/Zens 1:4 unterlagen, rutschten mit 38 Zählern auf den sechsten Tabellenplatz der Staffel 4 ab.

SC Vorfläming Nedlitz – HSV Medizin 9:2 (4:1). Es war ein super Abschluss einer erfolgreichen Saison für die Nedlitzer, die nach einem 0:1-Rückstand gegen Medizin zurück kamen und die Gäste mit 9:2 vom Eckernkamp fegten.

Da war natürlich auch Trainer Dirk Bizuga begeistert: „Alle haben ihr Bestes gegeben. Für die Zuschauer war es nochmal ein Highlight mit vielen schönen Toren.“

Der frühe Gegentreffer von Holger Franke in der achten Minute war der Weckruf schlechthin. Denn Nedlitz schlug zurück und kam durch Marcel Kilz zum 1:1-Ausgleich (22.). Nun lief der Motor heiß. Kapitän Eduard Hahn, nochmals Kilz und nochmals Hahn trafen bis zur Halbzeitpause zum 4:1 (40.).

Nach dem Wiederbeginn sollte es so weitergehen, aber erneut Franke verkürzte auf 2:4 (52.). Nedlitz antwortete sofort durch den starken Paul Gehrmann, der zum 5:2 erhöhte (54.). Ein Eigentor von Enrico Mai brachte das 6:2. Ein Doppelpack des insgesamt vierfachen Torschützen Kilz schraubte den Spielstand auf 8:2 (60., 75.), ehe sich der ebenfalls starke Marcus Rasche mit dem Treffer zum 9:2-Endstand belohnte (88.).

Nedlitz: Hoffmann – Tinaglia, Juskowiak, Sanftenberg (46. Kaiser), Hosenthien, Lehmann (72. Wöge), Hahn, Gehrmann, Schmidt, Rasche, Kilz (80. Körner); SR: Schmidt, Marko - Karith; SR: 70.

TSV Grün Weiß Kleinmühlingen/Z. – TSV Rot-Weiß Zerbst 4:1 (2:1). Die Zerbster mussten sich im letzten Saisonspiel beim TSV Grün Weiß Kleinmühlingen/Z. klar 1:4 geschlagen geben und mussten sowohl Askania Bernburg II (7:1 beim FC Stahl Aken) als auch die Grün-Weißen in der Tabelle noch vorbei lassen.

„Es war natürlich zum Ende der Saison nochmal ein richtiges Brett und ein Dämpfer, der ein richtiger Nackenschlag war“, konnte es TSV-Trainer Jens Borchers gar nicht richtig fassen.

Denn seine Mannschaft legte sehr gut los und ging auch in der siebten Minute durch Moritz Specht mit 1:0 in Führung. Auch danach gab sie den Ton an. „Es war, als ob einer den Stecker gezogen hatte“, so der Zerbster, der nach erklärenden Worten suchte.

In der 27. Minute glich Kleinmühlingens Norman Möbes zum 1:1 aus. Noch vor der Pause traf Philipp Schmoldt zum 2:1 (41.).

In Hälfte zwei konnten dann Martin Glaser und Stefan Schliemann das Resultat auf 4:1 hochschrauben (50., 84.).

„Kleinmühlingen hat uns einfach gezeigt, dass man mit ganz einfachen Sachen, mit zwei, drei langen Bällen, zum Tor kommt und dies zum Torerfolg führt. Wir haben einfach wieder zu viel Aufwand betrieben und zu weit gedacht und zu kompliziert den Abschluss gesucht“, war Jens Borchers enttäuscht.

Zerbst: Werner – Sens, Fischer, Alarich, Fambach, Specht (72. D. Ernst), Lude, Frens (55. Schweika), Kosel, Weichbrot, Schröter; SR: Papenhagen, Daniel - Magdeburg; SR: 60.

Lauftext