Dessau/Zerbst l Der vorletzte Spieltag in der Kreisliga-Meister- und Pokalrunde in Anhalt verlief torreich. In den acht Partien gab es 28 Treffer zu bejubeln. Dies entspricht einem Schnitt von 3,5 pro Partie. Die Begegnungen waren auch sehr fair. Es gab keine gelb-rote und keine rote Karte.

Meisterrunde

Die meisten Tore fielen im Spiel des Tabellenführers SV Germania 08 Roßlau II, der sich beim bis dato Fünften in Goh- rau knapp mit 4:3 durchsetzen und somit seine Spitzenposition verteidigen konnte.

Verfolger SG Empor Waldersee kam im Heimspiel gegen die FSG ESV Lok/Blau Weiß Dessau II zu einem knappen 2:1-Erfolg. Den Siegtreffer erzielte Ronny Swientek mit seinem zweiten Tor in der 70. Minute. Er führt mit elf Toren das Liga-Ranking an.

Beide Teams bleiben punktgleich an der Spitze. Die Germania hat mit 29:24 die bessere Tordifferenz vorzuweisen.

Der letzte Spieltag wird dann die Entscheidung über den Staffelsieg und den Aufstieg in die Kreisoberliga bringen. Da treffen beide in Roßlau aufeinander.

Neuer Tabellendritter ist der ESV Bergwitz-Midya Dessau II, der im Auswärtsspiel bei der FSG Walternienburg/Güterglück einen 2:0-Erfolg verbuchte. Die FSG rutschte einen Platz nach unten ab und ist nun Vierter.

Im Kellerduell zwischen der SG Jeber-Bergfrieden/Serno II und der SG Empor Waldersee II hatte die Heimmannschaft mit 2:1 die Nase vorn und fuhr die ersten Punkte ein. Beide tauschten die Tabellenplätze, so dass Empor II nun die rote Laterne inne hat.

Pokalrunde

Tabellenführer SG Blau-Weiß Klieken II hatte beim Schlusslicht SG Dobritz/Garitz II keine Mühe und siegte 3:0. Der punktgleiche Verfolger der Kliekener, TuS Kochstedt II, unterlag überraschend beim SC Vorfläming Nedlitz II mit 0:1 und ist nun nur noch Dritter. Den Siegtreffer für die Nedlitzer Reserve erzielte Patrick Schmidt in der 90. Minute.

Den zweiten Platz hat nun der SV Grün-Weiß Wörlitz II inne, der seine Heimaufgabe souverän löste. Er bezwang Grün Weiß Dessau II klar mit 8:0. Vier Treffer erzielte Daniel Richter. Marcus Blackstein traf dreifach. Einmal netzte Martin Fröhner ein.