Zerbst/Nedlitz l Der Tabellenzweite TSV Rot-Weiß Zerbst erwartet seinen Verfolger, SV Fortuna II.

TSV Rot-Weiß Zerbst (2.) – SV Fortuna II (3.). Beide Teams trennen nur zwei Punkte. Beide haben Ambitionen nach ganz oben, um den Aufstieg in die Landesliga zu sichern. Spannung ist vorprogrammiert. „Wir wollen die unnötige Hinspielniederlage vergessen lassen und einen weiteren Schritt zur Sicherung des zweiten Platzes machen“, betonte Steve Wollgast.

Hinter den Einsätzen von Moritz Specht und Marcel Gieseler steht noch ein Fragezeichen. Daniel Ernst ist weiterhin gesperrt. Sonst sind alle an Deck. Gespielt wird auf dem Rasenplatz. „Der ist in einem so guten Zustand, wie ich ihn in Zerbst bisher nicht kannte“, so Wollgast.

SR: Ronny Plenz (FC Grün-Weiß Piesteritz), Thomas Witter, Hannes Bischoff; Hinspiel: 1:2.

SV Theeßen 85 (15.) – SC Vorfläming Nedlitz (8.). Die Nedlitzer müssen wie schon vor zwei Wochen bei einem „Kellerkind“ antreten. Deshalb erwartet Trainer Helmut Friedrich auch ein ähnlich schweres Spiel wie beim SSV Besiegdas. Nur hofft er dieses Mal auf einen positiven Ausgang. „Gegen untenstehende Teams tun wir uns immer schwer. Wir brauchen einen Erfolg. Wir haben größere Spielanteile, aber wenige Chancen. Und die Chancen, die wir haben, nutzen wir einfach nicht.“

Dem SC fehlt die Initialzündung. Ob die heute folgt, bleibt abzuwarten, denn mit Marcel Kilz, Patrick Schmidt (beide krank), und Hannes Mielchen (Arbeit) fehlen erneut drei wichtige Spieler. Ob Marko Milushev spielen kann, stand auch noch nicht fest. Positiv ist, dass mit Kevin Nitschke ein Langzeitverletzter mit dem Lauftraining beginnen konnte.

„Heute müssen wir erneut umstellen. Auch die Trainingsbeteiligung ist durch Schichtarbeit miserabel“, sagte der Coach, der auch meinte, dass der „Konkurrenzkampf durch den kleinen Kader leidet“, womit er sicher Recht hat. Dennoch muss der SC heute alles versuchen, um einen Erfolg zu verbuchen. Auch ein Teilerfolg wäre sicher schon hilfreich. Vielleicht kann auch der 4:2-Erfolg vom Hinspiel nochmals abgerufen werden.

SR: Steffen Neumann (Staßfurt), Fred-Edgar Peter, k.A.; Hinspiel: 4:2.