Zerbst l Dagegen schimmt der SC Vorfläming Nedlitz auf der Erfolgswelle, gewann 4:0 gegen Blau-Weiß Gerwisch und landete im dritten Spiel den dritten Sieg.

„Wir haben wieder verloren, wieder fünf Tore geschluckt und somit den Fehlstart perfekt gemacht“, gab TSV-Trainer Jens Borchers zu, dass ihm das Resultat „ganz schön an die Nieren ging“. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und marschierten kompromisslos in Richtung TSV-Kasten. Nach verpassten bzw. verpufften Chancen klingelte es in der 43. Minute dann doch im Kasten von Ricardo Werner. Constantin Andreas Günther erzielte die 1:0-Führung.

Trainer Borchers bemängelte den „behäbigen Spielaufbau“. „Dass, was uns vergangene Saison so stark machte, unser Spielwitz und mit kontrolliertem Ballbesitz zu spielen, war in den zwei Spielen überhaupt nicht zu sehen.“

Im zweiten Abschnitt drehten die Gäste weiter auf und erhöhten innerhalb von 18 Minuten auf 4:0. Erst in der 78. Minute konnte Florian Sens auf 1:4 verkürzen. Den Schlusspunkt setzten wieder die Bernburger, als Tobias Große zum 5:1-Endstand einnetzte (84.)

„Die Leistung spiegelte einfach nicht wider, was wir können und was wir in der Woche zuvor dafür getan haben“, war Borchers enttäuscht und rang nach einer Erklärung: „Momentan spielt uns der Kopf einen Streich und der Kopf lenkt nunmal die Beine. So einfach ist es.“

TSV Zerbst: Werner – Fischer (46. Fambach), S. Sens, Alarich, Elze (69. Leps), F. Sens, Kosel, Frens (46. Schweika), Lude, Möhring, Schröter; SR: Kopp, Michael - Aken; ZS: 57.