Dessau l Doch die Daudert, Natho & Co. machten es sich wieder selbst schwer und gewannen am Ende nach einer 14:10-Halbzeitführung etwas glücklich.

„Wir haben recht gut angefangen, aber leider auch viele Chancen ausgelassen“, sagte Co-Spielertrainer Markus Natho, der vier Treffer für seine Sieben beisteuern konnte. „Über eine gute Deckung sind wir zu Gegenstößen gekommen, so wie wir das auch wollten. So führten wir mit 14:10.“

Nach einer sehr guten Anfangsphase in der zweiten Halbzeit zog dann der Schlen- drian ein. „Anfang der zweiten Hälfte haben wir super gespielt. Mario Weber im Tor hielt gut und wir konnten durch Schnelligkeit punkten“, berichtete der Familienvater. Zerbst führte vorentscheidend mit 25:16.

Faden verloren

„Ein guter Spielzug brachte uns jederzeit über die rechte Seite zum Erfolg. Leider haben wir irgendwann den Faden verloren und uns wieder selber geschlagen“, sagte Natho und fügte erleichtert an: „Zum Glück hatte die Führung bis zum Schluss gereicht.“

Bester Werfer beim HSV war Spielertrainer Sebastian Daudert, der achtmal einnetzte.

Es steht nun noch ein Saison-Punktspiel an. Dieses hat es nochmals in sich, denn am kommenden Sonnabend um 16.30 Uhr erwartet der Tabellendritte aus Zerbst den punktgleichen Vierten vom TV Frischauf Holzdorf.

„Nun wollen wir auch das letzte Punktspiel, das auch mein letztes sein wird, gewinnen“, sagte Markus Natho, der seine Laufbahn beenden möchte.

Nach dem Punktspiel steht noch die erste Runde im Anhalt-Pokalturnier an. Der Pokalverteidiger aus Zerbst erwartet am Sonnabend, 14. Mai, um 16.30 Uhr in der Sporthalle „Zur Jannowitzbrücke“ den SV Blau-Weiß Brehna.

HSV Zerbst: Weber – Kilz, Rummel, Natho 4, Krümmling 2, Schwenger 5, Hohmann 3, Daudert 8, Kieler 3, Lemke 1, Maerten 1.