Zerbst l Die ersten Minuten gehörten ganz klar dem Gast. Bereits in der siebten Minute führte Coswig mit 4:1. Der HSV musste reagieren und eine Auszeit nehmen. Klare Ansagen von den Betreuern und nochmaliges Klarmachen, um was es in diesem Spiel geht.

So langsam kam der Motor ins Laufen und die Zerbster kämpften sich durch Aktionen von Daudert und Maerten wieder heran. Man merkte, dass es aus dem Spiel heraus schwer werden würde für den HSV. Coswig bot eine starke Deckung auf, an der sich einige der Zerbster eine Scheibe abschneiden konnten.

Lorenz im Tor des HSV hatte wieder einen guten Tag erwischt, so dass er den Gegenstoß schnell einleiten konnte. Daudert sah in dieser Phase den Youngster Joris De Vries des Öfteren freilaufen. De Vries bedankte sich mit vier Treffern in der ersten Hälfte.

In der 18. Minute führte der Gastgeber mit 9:7 und Coswig reagierte mit einer Auszeit. Doch der HSV war im Spiel angekommen und hatte jetzt gute Lösungen gefunden, um seine Führung bis zur 25. Minute auf 14:9 auszubauen. Mit der Schlusssekunde verwandelte Coswig noch einen Strafwurf zum 15:12-Halbzeitstand.

Nach Wiederanpfiff sahen die vielen Zuschauer das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Der HSV war zu leichtsinnig im Abschluss und zu unkonzentriert im Spielaufbau. Coswig nutzte diese Fehler der Zerbster aus und fing an, den HSV mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Zu schnell entwischte Tobias Hinze den Zerbstern und brachte seine Mannschaft in der 43. Minute wieder auf 18:19 heran.

Eigentlich wollte der HSV eine Auszeit nehmen, aber Felix Gerke war schneller und traf zum 20:18. Im Gegenzug kam der Gästetrainer der Zerbster Bank zuvor und nahm überraschender Weise seine Auszeit.

Zeit für Gerke und Daudert

Eine kurze Umstellung sollte die Zeit für Gerke und Daudert einleiten. Endlich fand Gerke wieder zur alten Stärke zurück und Daudert zeigte allen, wie wichtig er für die Zerbster ist. Allein in den letzten 18 Minuten warfen beide zusammen zwölf Tore.

Kontinuierlich baute der HSV seine Führung aus und langsam merkte man auch das Kräfteverhältnis. Zerbst war jetzt in allen Belangen überlegen. Das Zusammenspiel, die Einstellung und der Wille waren nun die Stärke des HSV. Am Ende des Spiels war es dann doch der deutliche 33:25-Sieg des HSV.

Die Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern, Sponsoren und Fans, für die über die gesamte Saison zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

HSV: Lorenz, Geilich – Gerke (7), Schwenger (1), Wuttke, Hohmann, Daudert (14), Hübner, De Vries (4), Maerten (4), Kretschmer (3), Ille.