Zerbst l Die Stadt Zerbst erteilte als Träger der Sportstätten allen Vereinen und Sportstättennutzern die Zustimmung zur Nutzung gem. § 8 der 6. SARS-CoV-2-EindV zu den vertraglich vereinbarten Zeiten. Natürlich sind einige Auflagen und Regeln zu beachten. Aber es ist ein kleiner Schritt zur Normalität.

Stadt erteilt Freigabe

„Die Stadt hat die Turnhalle für maximal 25 Personen zugelassen und die Trainingsgruppen sollen sich möglichst nicht begegnen. Deshalb haben wir die Trainingsgruppen an unterschiedlichen Trainingstagen und -zeiten eingeteilt“, sagte HSV-Präsidentin Karen Straube. Die Zerbsterin fügte an, dass sich ihre Vereinsmitglieder „an die Richtlinien, die der DHB für die Durchführung des Trainings herausgegeben hat, halten müssen“. „Es gibt ein Acht-Stufen-Programm. Wir sind bei Stufe 5, dass heißt ein Passspiel zwischen zwei Personen sowie Würfe auf das Tor sind erlaubt“, erklärte Karen Straube.

Bereits am Eingang hat die Stadt die „Allgemeinen Schutzmaßnahmen“, die zu beachten sind, ausgehängt. In der Sporthalle stehen Desinfektionsspender bereit.

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Bevor am Dienstag die Mädchen der E-Jugend trainieren konnten, mussten sich alle in die Liste eintragen. Dies war überschaubar, denn es nahmen nur vier Mädchen teil. So konnte Trainer Matthias Kilz jedem der vier Mädels viele Hinweise mitgeben und ihnen viel zeigen. Nach der Erwärmung wurden unter anderem das Passspiel und die richtige Wurf- und Fangtechnik geübt. „Nach der langen Pause müssen wir alles nochmal richtig zeigen und üben“, sagte der Coach. Die Mädchen Romy Sanowski, Vanessa Buth, Linda Handt und Frieda Ulrich sowie ihr Trainer hatten viel Spaß. Sie hoffen natürlich, dass sich der Trainingsbetrieb wieder normalisiert und dass sie bald wieder richtig Handball spielen können. Es ist aber schon ein kleiner Schritt zur Normalität.