Braunsbedra l In der zweiten Halbzeit bauten die Gastgeber ihren Vorsprung von 18:15 (39.) bis zum 24:18 (48.) dann peu à peu aus. Die Zerbster kämpften sich zwar immer wieder etwas heran und konnten in der 55. Minute nach einem Treffer von Kapitän Fabian Schwenger auf vier Tore herankommen (22:26), doch das war es dann.

„Es hat leider nicht geklappt“, war Trainer Markus Natho enttäuscht. „Es war aber in der ersten Halbzeit ein offenes Spiel. Die Deckung stand ganz gut und wir erarbeiteten uns gute Chancen. Auch mit dem Ball sind wir gut zurecht gekommen, haben aber leider zu viel liegen gelassen.“

In der zweiten Halbzeit konstatierte er für seine Mannschaft „eine dumme Phase“. „Wir waren wieder mit allem anderen beschäftigt, außer mit dem Wichtigen.“

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Bis dato enteilte Frankleben mit sieben Toren (19:26/52.). „Danach haben wir uns wieder gefangen und waren wieder auf Augenhöhe“, so der Zerbster.

Am Ende fiel seiner Meinung nach „die Niederlage vielleicht etwas zu hoch aus“.

„Dennoch haben wir seit Jahren dort unser bestes Spiel gemacht. Die Chancen hatten wir, nur leider war die Ausbeute nicht wie gewünscht. Egal, wir müssen das Spiel abhaken und uns auf Quedlinburg konzentrieren.“

Der Quedlinburger SV konnte am Wochenende gegen den Weißenfelser HV 91 klar und deutlich mit 39:29 gewinnen und wird entsprechend selbstbewusst in die Sporthalle „Zur Jannowitzbrücke“ in Zerbst reisen. Sein Auftaktspiel beim HV Wernigerode ging mit 17:21 verloren.

Um zu gewinnen, müssen die Zerbster voll konzentriert zu Werke gehen. Ob es gelingt, können die Zuschauer und Fans dann am kommenden Samstag, ab 17 Uhr selbst miterleben und ihr Team dabei lautstark unterstützen.

Zerbst: Lorenz, Franz, Geilich – Ille 1, F. Gerke 1, Schwenger 2, Daudert 9, Dobritz 5, Maerten 3, Koppensdorf, Kieler 2, Zielesniak, Kretschmer.