Friedrichshain l Im ersten Durchgang zeigten beide Zerbster, Denny Ackermann (522) und Manuel Wassersleben (578), gleich auf der ersten Bahn, was möglich ist und konnten mit einer 162er und einer 156er Startbahn satte 48 Kegel Vorsprung herausspielen.

Dieser Vorsprung sollte für den Verlauf des kompletten Spiels noch wichtig sein. Ackermann verlor jedoch nach seiner überragenden ersten Bahn ein wenig den Faden und somit am Ende auch den MP gegen Clemens Potratz (537). Beide trennten sich mit 3:1 Satzpunkten (SP).

Auf der anderen Seite machte es Wassersleben sichtlich besser und zeigte sich auch im Vergleich zur Vorwoche deutlich stabiler. Mit 578 Kegeln und vier gewonnenen SP erspielte er das erste Top-Ergebnis und gleichzeitig auch den ersten MP. Sein Gegner, Marcel Schminke, kam auf 530 Kegel.

So stand es nach dem ersten Durchgang 1:1 nach MP mit einem Plus von 33 Kegeln für die Zerbster.

Im Mittelblock sollten nun Stefan Stortz (521) gegen Christoph Scholta (554) und Kapitän Robert Herold (583) gegen Sven Blechstein (526) den Vorsprung weiter ausbauen. Auch hier konnten gleich beide Zerbster ihren ersten Satz gewinnen. Stortz gelang es jedoch nicht, an seine erste Bahn anzuknüpfen und er musste so seinen Gegenspieler ziehen lassen. Dieser holte sich nach drei sehr guten und konstanten Bahnen alle drei SP und so auch den zweiten MP für sein Team.

Im anderen Duell zeigte Herold wieder einmal mehr seine sehr gute Form und zauberte mit starken 583 Kegeln ein weiteres Top-Resultat auf die Bahn und gleichzeitig auch den Tagesbestwert. Sein Gegenspieler Blechstein war am Ende völlig machtlos. Mit 1:3 SP ging so auch der nächste MP an die Gäste.

Nach dem zweiten Durchgang stand es 2:2 nach MP und der Vorsprung stieg auf 56 Kegel.

Letzter Durchgang

Im letzten Durchgang hatten nun beide Heydrich-Brüder die Aufgabe, möglichst einen MP zu erspielen und den Vorsprung über die Ziellinie zu retten. Da er wusste, dass Stefan Mitrenga (581) der Beste auf Seiten der Heimmannschaft ist, stellte der SKV II bewusst den vermeintlich schwächeren Steffen Heydrich (501) dagegen. Robert Heydrich (553) trat gegen Dennis Schulz (506) an.

Am Ende sollte sich diese Rechnung bezahlt machen und die ersten beiden Tabellenpunkte standen auf dem Konto der Rot-Weißen.

„Für uns war dieses Spiel extrem schwer. Zum einen konnten wir die Mannschaft schlecht einschätzen. Zum anderen kannten wir die Bahnverhältnisse nicht. Ich bin froh über den Sieg und die zwei Tabellenpunkte, denn ich bin mir sicher, hier wird es sicherlich die eine oder andere Mannschaft schwer haben“, so Herold nach dem Spiel.

Am Wochenende erwarten die SKV-Spieler auf heimischer Anlage den TuS Leitzkau.

2. Bundesliga Nord/Ost Herren

GW Friedrichshain - RW Zerbst II 3,0:5,0

Lok Elsterwerda - Geiseltal-Mücheln 6,0:2,0

TuS Leitzkau - U. Schönebeck 2,0:6,0

GW Wörlitz - KV Wolfsburg 3,0:5,0

Germ. Schafstädt - Kleeblatt Berlin 1,0:7,0

1. Kleeblatt Berlin 1 7.0: 1.0 2

2. Lok Elsterwerda 1 6.0: 2.0 2

U. Schönebeck 1 6.0: 2.0 2

4. RW Zerbst II 1 5.0: 3.0 2

KV Wolfsburg 1 5.0: 3.0 2

6. GW Friedrichshain 1 3.0: 5.0 0

GW Wörlitz 1 3.0: 5.0 0

8. TuS Leitzkau 1 2.0: 6.0 0

Geiseltal-Mücheln 1 2.0: 6.0 0

10. Germ. Schafstädt 1 1.0: 7.0 0

 

2. Spieltag, Sa., 21. September, 13 Uhr

KV Wolfsburg – ESV Lok Elsterwerda Geiseltal Mücheln – Germania Schafstädt 14 Uhr Union 1861 Schönebeck – Grün-Weiß Wörlitz SKV Rot Weiß Zerbst II – TuS Leitzkau Kleeblatt Berlin – Grün Weiß Friedrichshain 14 Uhr