Bamberg l „Wichtig waren für uns die zwei Punkte, denn Bamberg hat eine sehr gute Mannschaft und wir wussten, dass wir wieder alles abrufen müssen. Dass wir wieder eine Leistung auf diesem hohen Niveau zeigen würden, ist fantastisch und zollt größten Respekt“, freute sich ein sichtlich zufriedener SKV-Kapitän Timo Hoffmann nach dem Match.

Einen nahezu perfekten Durchgang erlebten die anwesenden Kegelfans im ersten Durchgang. Sowohl die Zerbster als auch die Gastgeber aus Bamberg legten phasenweise hochklassige Kegelleistungen auf die Bahnen, wobei die Zerbster immer noch einen draufsetzen konnten.

Florian Fritzmann präsentierte sich an seiner alten Wirkungsstätte absolut unbeeindruckt und kämpfte den tschechischen Nationalspieler Radek Hejhal nach Satzgleichheit mit 671:652 Kegeln nieder. Dass er damit der schlechteste im eigenen Team am Start bleiben sollte, zeigt die hohe Leistungsdichte des SKV. Manuel Weiß lieferte sich mit Nationalmannschaftskollege Dominik Kunze ein ähnlich großartiges Duell, bei dem wieder der Zerbster die Nase vorn hatte und mit 3:1 Satzpunkten (SP) und 673:645 Kegeln gewann.

Krone

Die Krone des Durchgangs setzte sich wieder Thomas Schneider (683) auf. Erneut konnte er mit dem Tagesbestwert überzeugen und sein Gegenspieler Nicolae Lupu schaute beim 0:4 nach SP und 604:683 Kegeln nur hinterher.

Mit 3:0 Mannschaftspunkten (MP) und sensationellen 2027 Kegeln gingen die nächsten Spieler auf die Bahnen. Mit nur einem kleinen Wackler auf der zweiten Bahn schloss sich Igor Kovacic seinen Kollegen an. Gegen den U23-Nationalspieler Daniel Barth siegte der Weltmeister mit 3:1 SP und 641:620 Kegeln. Nochmal kurzzeitig spannend wurde es, als Jürgen Pointinger nicht an seine gewohnte Form anschließen konnte. Er wurde auf der dritten Bahn gegen Daniel Aubelj ausgewechselt. Gegen den besten Bamberger Christian Wilke fanden sie aber keine Mittel. Wilke unterstrich einmal mehr seine gute Form und holte den Ehrenpunkt mit 4:0 SP und 666:583 Kegeln.

Den Schlusspunkt setzte Kapitän Timo Hoffmann. Mit einer 185er Runde auf der dritten Bahn holte er den nötigen Vorsprung gegen Christopher Wittke heraus und errang den letzten Punkt des Tages mit 647:635 Kegeln nach 2:2 SP.

„Jetzt gilt es, diese Form zu konservieren. Wir haben mit dem Pokal, Bundesliga und Champions League vier wichtige Heimspiele in Folge, bevor wir nach Breitengüßbach müssen. Können wir die nächsten Wochen an die Leistung anknüpfen, schaffen wir in allen Wettbewerben eine hervorragende Ausgangslage für eine ganz große Saison“, blickte Hoffmann bereits am Samstag auf die kommenden Aufgaben voraus.