Leitzkau (ann) l  Durch den 5:3 (3398:3311)-Heimerfolg über Aufsteiger Germania Schafstädt überholte TuS die Gäste in der Tabelle und verbesserte sich mit 3:7 Punkten auf Rang sieben.

Am letzten Spieltag der abgelaufenen Serie, der am 16. März stattfand, gelang den Leitzkauer „Wölfen“ der 50. Sieg ihrer Bundesliga-Geschichte. Bis zum 51. musste TuS lange warten. Am vergangenen Samstag war es endlich soweit, auch wenn sich die Mannschaft gegen die Schafstädter über weite Strecken schwer tat.

Zu Beginn profitierte An-dreas Wienicke (4:0, 555:515) von einer schwachen Gästeleistung und holte so den ersten Leitzkauer Mannschaftspunkt (MP). René Geißler (1:3, 562:597) hatte es hingegen mit dem stärksten Germanen Philipp Seibicke zu tun. Der TuS-Akteur hielt dabei lange mit, musste am Ende aber doch abreißen lassen, was ihn sichtlich unzufrieden die Bahnen verlassen ließ.

Aufholjagd

Im Mitteldrittel verpatzte René Haberland (1:3, 532:569) den Beginn völlig, was ihn trotz einer guten Aufholjagd seine Chance auf Zählbares kostete. Gleichzeitig kämpfte sich aber ein gut aufgelegter Sebastian Lorf (4:0, 590:526) ohne große Gegenwehr zum wichtigen zweiten MP und holte dabei auch noch wichtige Kegel heraus.

Auch im Schlusspaar blieb die Unkonstanz auf beiden Seiten bestehen. André Fischer (2:2, 557:562) zeigte ungewohnte Schwächen im Abräumspiel und gab so den nach einer Leistungssteigerung in der Schlussphase möglichen Punktgewinn noch aus der Hand. Anders Pat-rick Germer (3:1, 602:542), der eine überwiegend konzentrierte Vorstellung bot und mit der Tagesbestleistung für den erhofften Heimerfolg sorgte.

Am kommenden Sonnabend erwarten die „Wölfe“ mit den „Keilern“ aus Wörlitz den nächsten Vertreter Sachsen-Anhalts. Nur mit einem weiteren Sieg könnte Leitzkau den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen, was die spielstarken Wörlitzer natürlich verhindern wollen.