Zerbst l Gleich im Startpaar mussten sie wegen zu viel einzelner Kegel im Abräumen alle Satzpunkte (SP) und somit die ersten zwei MP abgeben. Sowohl Tanja Dayß (545) als auch Maria Wassersleben (544) verloren jeweils zwei Duelle knapp gegen Katja Koselewski (570) und Yvonne Rudek (566). Die Gastgeberinnen lagen mit 47 Kegeln zurück.

Das Mittelpaar legte los wie die Feuerwehr, holte in der ersten Spielhälfte 53 Kegel heraus und gewann alle vier SP. Jennifer Bache erspielte sich mit hervorragenden 587 Kegeln den Tagesbestwert und den ersten MP. Sie überließ Stephanie Passier (555) nur knapp den vierten SP.

Anja Heydrich (546) kam in der zweiten Spielhälfte nicht zurecht. Der erarbeitete Vorsprung und der MP gingen bei 2:2 SP an Susanne Lautenschläger (570) verloren.

Kämpferische Moral

Das Schlusspaar ging mit minus 39 Kegeln und 1:3 MP auf die Bahnen. Es gab alles, um eine Niederlage noch abzuwenden. Nach zwei Bahnen hatten beide zusammen 45 Kegel mehr gespielt und machten Hoffnung auf ein Unentschieden oder sogar noch auf einen Sieg.

Petra Leps (558) kam souverän auf drei SP und somit auf den zweiten MP. Sie gab jedoch auf ihrer dritten Bahn gegen das Duo Silvia Wusterhausen/Andrea Hartung (521) 18 Kegel ab. Christine Neuendorf (566) machte ein starkes Spiel, musste sich jedoch wegen einer schwächeren zweiten Bahn knapp gegen Manja Baudis (575) geschlagen geben.

Trotz starker kämpferischer Moral und ausgeglichen sehr guten bis hervorragenden Ergebnissen verloren die Gastgeberinnen ihr Heimspiel knapp mit 2:6 MP, 3346:3357 Kegeln bei 10:14 SP.

Am kommenden Sonntag reisen die Zerbsterinnen zum DKBC-Pokalspiel zum sächsischen Pokalsieger Dresdner SV.