Zerbst l Mit 12:14 Punkten wurde der vierte Tabellenplatz verteidigt. Dabei musste der TTC am Doppelheimspieltag aufgrund von Erkältungen ersatzgeschwächt antreten. Am Freitagabend ging es gegen Serum Bernburg. Dabei gelang den Zerbstern ein Start nach Maß, denn alle drei Doppelpartien konnten gewonnen werden.

Start nach Maß

Die 3:0-Führung baute dann das obere Paarkreuz souverän zum 5:0 aus. Dennis Puls und Kai Lehmann kämpften – für Puls ging es sogar über fünf Sätze – doch beide mussten sich geschlagen geben. Nach dem 2:5 für die Gäste erhöhte Eric Wollschläger nach seinem Dreisatzsieg über Chris Nitsche auf 6:2. Da Mario Noack sein Duell mit Steffen Ahlswede 1:3 verlor, ging die erste Einzelrunde mit 6:3 an die Zerbster.

Auch die zweite Runde startete nach dem Geschmack des TTC. Bis zum 9:4 konnte er erhöhen. Dabei erkämpfte Kai Lehmann gegen Michael Pfau einen ganz wichtigen Punkt. Über fünf Sätze rang er den Bernburger 3:2 nieder und sorgte für das 9:4. Da die beiden letzten Spiele an die Gäste gingen, konnten diese noch auf 6:9 verkürzen.

„Wir haben eine gute Leistung gezeigt, gerade die Doppel und die erste Runde waren sehr gut und wir konnten uns für die Hinspiel-Niederlage revanchieren“, sagte Kapitän Oliver Noack, der selbst erkrankt zuschauen musste.

Zu klar verloren

Im zweiten Spiel des Wochenendes am Samstag gegen den Tabellendritten TSV Griebo war der Kapitän zwar an Bord, dennoch trat der TTC auch hier ersatzgeschwächt an und unterlag klar 3:12. „Von der Papierform her war Griebo der klare Favorit. Aber dass wir so klar verlieren würden, damit hätte ich nicht gerechnet“, war auch Oli Noack etwas enttäuscht.

Nur das Doppel eins des TTC konnte punkten. So ging es mit einem 1:2-Rückstand in die erste Einzelrunde, die mit 7:2 klar an die Gäste ging.

In der zweiten Runde konnte dann nur Eric Wollschläger einen Zähler ergattern, nachdem er Michael Lindner nach fünf Durchgängen niederkämpfte und 3:2 triumphierte.

So hieß es am Ende 3:12 aus Sicht der Zerbster. „Griebo war sehr stark“, gab Oli Noack zu. „Wir haben als Mannschaft unser Bestmögliches herausgeholt und wir gewinnen und verlieren gemeinsam“, fügte der Zerbster an.

Nun hat der TTC Verschnaufpause, doch dann wird es nicht leichter. Denn am Samstag, 29. Februar, erwartet der TTC zum nächsten Heimspiel Ligaprimus Union Schönebeck.