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Olympische Winterspiele Nach Springen: Kaum noch Medaillenchancen für Kombinierer

Die deutschen Kombinierer gehören bei Olympischen Spielen immer zu den Anwärtern auf Gold, Silber oder Bronze. Doch in diesem Jahr läuft es im italienischen Predazzo und Tesero nicht.

Von dpa 17.02.2026, 11:15
Vinzenz Geiger und die deutschen Kombinierer haben wenig Chancen auf Medaillen.
Vinzenz Geiger und die deutschen Kombinierer haben wenig Chancen auf Medaillen. Matthias Schrader/AP/dpa

Predazzo/Tesero - Die deutschen Kombinierer haben bei den Olympischen Winterspielen nach dem Skispringen von der Großschanze kaum Chancen auf Medaillen. Johannes Rydzek liegt vor dem entscheidenden Langlaufrennen als Bester mit einem Rückstand von 1:23 Minuten auf den Führenden Ryota Yamamoto (Japan) auf Rang 15, gefolgt von Julian Schmid (1:35 Minuten). Für Mitfavorit Vinzenz Geiger wird es noch schwerer: Der Olympiasieger von Peking startet um 13.45 Uhr (ARD und Eurosport) acht Sekunden nach Schmid von Platz 18 aus in die Loipe.

„Ein Witz“, rief Geiger nach seiner Landung und meinte damit sowohl seinen Sprung als auch die Bedingungen auf der Großschanze in Predazzo. „Ich war frustriert. Da kommt so etwas raus“, sagte der 28-Jährige. „Ich bin zwar ein positiver Mensch, aber die Medaillenplätze sind vergeben.“

Deutlich besser sieht es für die weiteren Medaillen-Kandidaten aus. Österreichs Johannes Lamparter, der bereits Silber gewann, wurde Zweiter und hat acht Sekunden Rückstand auf Yamamoto. Der Norweger Jens Luraas Ofterbro (0:22) hat ebenfalls gute Möglichkeiten, nach der Kombination von der Normalschanze auch von der Großschanze Gold zu holen.