Magdeburg l Los geht es mit einem sogenannten „After-Work“-Abend. Fortgesetzt wird das Doppel-Event am Sonnabend mit dem Familienrenntag der Stadtsparkasse (Einlass ab 10 Uhr, Beginn um 11.05 Uhr).

Die ungewöhnlichen Anfangszeiten erklärte Präsident Heinz Baltus so: „Das liegt an der PMU (größter in Frankreich ansässiger Wettanbieter), die am Freitag die Preisgelder für alle sieben und am Sonnabend für die ersten fünf Rennen übernimmt und uns diese Zeiten vorgibt.“

Der 65-Jährige hofft trotzdem, dass reichlich Pferdesportanhänger den Weg in den Herrenkrug finden werden, auch weil die Winterpause recht lang war und es der „Wettergott“ am Wochenende gut mit den Magdeburgern meint.

Sportlich blickt die Landeshauptstadt (wieder einmal) auf ein Feld, das sich sehen lassen kann. So haben sich von den Jockeys zahlreiche bekannte Namen wie Filip Minarik, Jozef Bojko, Maxim Pecheur, Andreas Helfenbein oder Eduardo „Eddie“ Pedroza angekündigt. Die meisten Reiter wie auch die Trainer/Besitzer oder andere Beteiligte übernachten am Freitag in Magdeburg, weil sie tags darauf erneut im Einsatz sind.

Hauptrennen

Hauptrennen am Sonnabend ist der Preis der Stadtsparkasse Magdeburg, ein Ausgleich IV über 1800 Meter.

Von den hiesigen Trainern/Besitzern ist Frank Fuhrmann (Möser) wieder einmal weit vorn, schickt er doch insgesamt 13 Vierbeiner auf die Bahn.

Ob es eine Neuauflage der Doppelveranstaltung gibt, hängt laut Baltus im wesentlichen davon ab, wie das Event von den Besuchern angenommen wird.

Gleich zwei Veränderungen gibt es bei der Besetzung am Mikrofon. So übernimmt der Hannoveraner Sven Wissel die Rolle als Kommentator, nachdem sich Hartmut Faust (Berlin) in den Ruhestand verabschiedet hat. Im Führring ist künftig Andreas Neugeboren (Halle) für Gunther Barth zu hören.

Und wie geht der Verein mit der derzeit in tadellosem Zustand befindlichen Bahn um, die ja für den zweiten Tag erneut auf Vordermann gebracht werden muss? Dazu Ronald Gaedecke (Renntechnische Leitung): „Ein Problem, das wir lösen müssen und auch lösen werden. Es geht vermutlich nicht anders, als am Sonnabend sehr zeitig aufzustehen und eine Sonderschicht einzulegen.“