Sommerspiele in Tokio

Max Appel vom SCM muss in den Hoffnungslauf

Ruderer Max Appel vom SC Magdeburg hat bei den Olympischen Spielen in Tokio im Doppelvierer den direkten Einzug ins Finale verpasst.

Von Daniel Hübner
Max Appel (vorn) muss  mit seiner Crew in den Hoffnungslauf.
Max Appel (vorn) muss mit seiner Crew in den Hoffnungslauf. Foto: imago images

Tokio/Magdeburg - Von Beginn an ohne Chance, am Ende mit großem Rückstand: Der deutsche Doppelvierer der Männer hat den direkten Einzug ins Finale bei den Olympischen Spielen in Tokio deutlich verpasst. Max Appel vom SC Magdeburg belegte mit Hans Gruhne, Karl Schulze und Tim Ole Naske heute Morgen mitteleuropäischer Zeit im zweiten Vorlauf den fünften und letzten Platz. Mit mehr als zehn Sekunden Rückstand erreichte die Crew des Deutschen Ruderverbandes (DRV) das Ziel hinter den Polen, die sich in 5:39,25 Minuten und mit drei Hundertstelsekunden Vorsprung auf Italien durchsetzten. Den ersten Vorlauf hatten die starken Niederländer vor Australien gewonnen.

Appel und Co. müssen sich nun im Hoffnungslauf erneut beweisen. Dieser wird am Sonntag um 3.40 Uhr (MESZ) gestartet. Die ersten beiden Boote aus diesem Rennen lösen das Ticket für das Finale am Dienstag.

Bereits nach 250 der 2000 Meter langen Distanz war klar, dass das deutsche Quartett kaum eine Chance haben würde auf einen der beiden ersten Ränge, die zum Finale reichten. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Rückstand 2,50 Sekunden, nach 1500 Meter waren es bereits 7,30 Sekunden. Dagegen lieferten sich Polen und Italien bis zum Ende einen harten Kampf, in dem der Sieger letztlich die Bootsspitze minimal voraus hatte.