Plovdiv/Magdeburg l Auf den letzten 500 Metern verlor der Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes (DRV) das Rennen und die Chance auf eine Medaille: Philipp Syring vom SC Magdeburg musste sich mit seiner Crew im Hoffnungslauf der Ruder-Weltmeisterschaften in Plovidiv (Bulgarien) deutlich geschlagen gegeben und kämpft nun lediglich um die Plätze sechs bis zwölf.

Bis zur 1500-Meter-Marke sah es noch danach aus, als könnte sich das DRV-Boot um Schlagmann Stephan Krüger einen Platz im Finale am Sonnabend sichern. Dazu hätte der zweite Rang in dieser Vorschlussrunde gereicht. Mit nur 38 Hundertstelsekunden Rückstand auf die drittplatzierten Italiener fuhren sie auf die letzten 500 Meter. Aber dann ging nichts mehr: Starke Niederländer, starke Italiener und am Ende auch die Briten ließen Syring und Co. deutlich hinter sich. Der DRV-Doppelvierer belegte letztlich nur den vierten Platz. 5,43 Sekunden fehlten zum Einzug in den Endlauf.